Internationale Experten diskutieren Mikroplastik-Herausforderungen an der Montanuniversität Leoben

September 14, 2025 06:22
Internationale Experten diskutieren Mikroplastik-Herausforderungen an der Montanuniversität Leoben

Leoben im Fokus der Wissenschaft: Internationale Expertinnen und Experten trafen sich an der Montanuniversität zur Abschlusskonferenz der „Cost-Action Priority“. Vier Tage lang drehte sich alles um die drängendsten Fragen rund um Mikro- und Nanoplastik. Darüber berichtet Welt Stimme.

LEOBEN. Kürzlich fand an der Montanuniversität Leoben eine bedeutende Abschlusskonferenz der „Cost-Action Priority“ statt, die als die größte ihrer Art in Österreich in diesem Jahr gilt. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf zentrale Themen der Forschung zu Mikro- und Nanoplastik und zog zahlreiche internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik an.

Die Konferenz vereinte über 500 Forschende und Interessenvertreterinnen und -vertreter aus Europa und darüber hinaus. Professor Thomas C. Meisel, Leiter des Lehrstuhls für Allgemeine und Analytische Chemie an der Montanuniversität Leoben, war vor Ort, um die Veranstaltung zu begleiten.

Zukunftsweisende Forschung

Das Programm der Konferenz beinhaltete ein breites Spektrum an Vorträgen, die die wesentlichen Themen der „Cost-Action Priority“ abdeckten. Schwerpunkte waren neue Analyseverfahren für Mikroplastik sowie die Bewertung der Umweltauswirkungen und die nachhaltige Technologie zur Kunststoffaufbereitung. Auch gesetzliche und regulatorische Aspekte sowie die Herausforderungen im Bereich der Nanokunststoffe wurden ausführlich behandelt.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in speziellen Präsentationsbereichen zu präsentieren und sich mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Über Cost-Action

Die Cost-Action ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk, das Fachwissen aus Chemie, Physik, Bio- und Ingenieurwissenschaften mit rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten verbindet. Ihr Ziel ist es, globale Herausforderungen im Zusammenhang mit Mikro- und Nanoplastik zu bewältigen, technische Standards zu verbessern und biologische Auswirkungen besser zu bewerten.

Die koordinierte Forschung unterstützt die Europäische Kommission bei der Entwicklung von Regulierungsvorschriften und trägt somit entscheidend zum Umweltschutz, zur Lebensmittelsicherheit und den Biowissenschaften bei.

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