Katharina M. Busl wird Professorin in Linz
Katharina M. Busl wechselt vom McKnight Brain Institute der University of Florida an die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Ab dem 15. September 2026 übernimmt sie eine Tenure-Track-Professur und wird stellvertretende Leiterin der Universitätsklinik für Neurologie im Kepler Uniklinikum.
Busl zählt zu den weltweit führenden Expert:innen der Neurointensivmedizin. Sie wird die nächste Generation von Neurolog:innen ausbilden und die Forschung an der Medizinischen Fakultät stärken. Ab dem 25. September 2026 übernimmt sie zusätzlich die stellvertretende Leitung der Universitätsklinik für Neurologie.
„Die Neurologie befindet sich in einer Zeit enormer wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte. Das Kepler Universitätsklinikum bietet ein attraktives Umfeld für Forschung, Innovation und Patientenversorgung. Ich freue mich darauf, meine internationale Erfahrung einzubringen“, so Busl.
International genießt Busl hohes Ansehen für ihre Expertise in schwerwiegenden neurologischen Akuterkrankungen, darunter Schlaganfälle und Schädel-Hirn-Traumata. Als Principal Investigator verantwortet sie ein vom National Institutes of Health (NIH) gefördertes Forschungsprogramm mit einem Volumen von rund 12,9 Millionen US-Dollar.
Die Unternehmensführung des KUK sieht die Neubesetzung als entscheidenden Schritt für die Entwicklung des Hauses. „Die Gewinnung von Professorin Busl unterstreicht die Attraktivität des Kepler Universitätsklinikums als Spitzenstandort“, sagten Meinhard Lukas und Karl-Heinz Stadlbauer. JKU-Rektor Stefan Koch bezeichnet Busl als Schlüsselperson für die Weiterentwicklung der Medizinischen Fakultät: „Sie wird unsere Sichtbarkeit erhöhen und neue Impulse in Forschung und Lehre setzen.“
Einordnung
Mit der Berufung von Busl verändert sich die Struktur der Neurologie am Kepler Universitätsklinikum erheblich. Ihre international anerkannte Expertise wird die Forschungsaktivitäten intensivieren und die klinische Betreuung von Patienten verbessern. Dies könnte langfristig auch zur Steigerung der Attraktivität des JKU für Studierende führen.


