Backhaus Hinterwirth: Nächte voller Brotproduktion
GMUNDEN. Im Backhaus Hinterwirth werden in der Nacht zahlreiche Brote und Gebäcke hergestellt. Lehrlingsredakteur Markus Huber berichtet von seinen Erfahrungen während seiner Nachtschicht, die um 22:30 Uhr beginnt, wenn bereits drei Bäcker im Einsatz sind. Im Laufe der Nacht kommen insgesamt zwölf weitere Bäcker dazu.
Zunächst werden Spezialbrote wie Karottenbrot und Dinkelziegel zubereitet. Danach erfolgt die manuelle Ausgewogenheit und das Aufrollen der Traunsteinwurzen. Um halb zwölf beginnt die Produktion des ersten Brotes, darunter Wachauer, Mostbrot und Krustenbrot. Huber erläutert, dass er anschließend Handsemmeln wendet und den Teig für Baguettes und Hausweckerln auswiegt. Unterstützung leisten die Bäcker auch beim Einsalzen von Mohnflesserl.
Um 1:45 Uhr erfolgt der zweite Brotansatz, vor allem das Mühlviertler Roggenbrot wird nun produziert. Daraufhin widmet sich das Team den Baguettes und Hausweckerln, bevor das Rusti24 für den folgenden Tag vorbereitet wird. Huber erklärt, dass das Flechten der Mohnflesserl meist zwischen 3:45 Uhr und 4 Uhr stattfindet. Anschließend wird die Backstube gereinigt.
Um 5:30 Uhr endet die Nachtschicht, und die Tagschicht übernimmt die restlichen Arbeiten.
Einordnung
Die Produktionsabläufe im Backhaus Hinterwirth zeigen, wie Nachtschichten für die kontinuierliche Versorgung mit frischen Backwaren sorgen. Dies ist besonders relevant für die regionale Lebensmittelversorgung und den Erhalt der Backtraditionen im Salzkammergut.


