Baustart für Seniorenwohnungen und Ordination in Loipersbach
LOIPERSBACH. Am Donnerstag wurde der Spatenstich für ein bedeutendes Bauvorhaben in Loipersbach gesetzt. Im Rahmen eines umfassenden Wohnbauprojekts entstehen Seniorenwohnungen und eine Ordination, für die rund 1,2 Millionen Euro investiert werden.
Das Projekt wird von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) als Bauträger realisiert. Die Planung obliegt dem Architekturbüro Schwentenwein aus Schattendorf, während die Schöll Bau mit den Bauarbeiten beauftragt wurde.
Fortschritt des Bauprojekts
OSG-Obmann Alfred Kollar betonte die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Rainer Schneeberger und der Gemeindeverwaltung. Er bemerkte humorvoll, dass es „Spatenstich“ nicht mehr rechtfertige, da die Bauarbeiten bereits fortgeschritten seien, und kündigte eine Gleichenfeier in zwei Wochen an. Die Fertigstellung der neuen Einheiten steht laut Kollar „demnächst“ an.
Gesamtumfang des Wohnbauprojekts
Das aktuelle Vorhaben ist Teil eines größeren Wohnbauprojekts in Loipersbach, das auf einer Fläche von 1,3 Hektar insgesamt 60 Wohneinheiten umfasst. Der erste Spatenstich für das gesamte Projekt fand bereits im Jahr 2023 statt, und die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,2 Millionen Euro.
Bürgermeister Schneeberger hob die Bedeutung der neuen Wohnungen im Kontext des Bevölkerungswachstums hervor. Die Gemeinde konnte in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung verzeichnen. Mit dem zusätzlichen Wohnraum und der neuen Ordination soll die Attraktivität Loipersbachs weiter gesteigert werden.
Einrichtung einer eigenen Arztpraxis
Besonders betonte Bürgermeister Rainer Schneeberger die Relevanz der neuen Ordination, da es in Loipersbach bisher keine eigene Arztpraxis gab. „Die Gemeinde hat zuvor immer in Räume investiert, nun wird sie bald etwas Eigenes besitzen“, so Schneeberger.
Einordnung
Mit dem Bau der Seniorenwohnungen und der Ordination wird die Versorgungsstruktur in Loipersbach erheblich verbessert. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den Bedürfnissen der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden und die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhöhen.


