Niederösterreichs Wirtschaftsbund begrüßt umfassendes Investitionspaket der Bundesregierung

September 2, 2025 20:42
Niederösterreichs Wirtschaftsbund begrüßt umfassendes Investitionspaket der Bundesregierung

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich (WBNÖ) hebt das kürzlich von der Bundesregierung beschlossene Wirtschaftspaket im Umfang von einer Milliarde Euro hervor.

NÖ. „Unsere Betriebe investieren derzeit oft nur in das Notwendigste. Mit der Verdoppelung des Investitionsfreibetrags von 10 auf 20 Prozent und dem neuen Standortfonds wird ein Investitionsschub möglich, der für Planungssicherheit sorgt und Arbeitsplätze absichert“, betont WKNÖ Präsident und WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker. Darüber berichtet Welt Stimme.

Zusätzlich hebt WBNÖ-Direktor und Nationalratsabgeordneter Harald Servus die Bedeutung der Maßnahmen hervor: „Gerade jetzt, wo die Wettbewerbsfähigkeit unter Druck steht, brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen. Mit Unterstützung für energieintensive Betriebe, neuen Finanzierungsmöglichkeiten für die Energienetze und dem Standortfonds setzt die Bundesregierung Schwerpunkte, die sowohl Betrieben als auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugutekommen.“

Breites Maßnahmenpaket

Zu den Kernpunkten zählen die Verdoppelung des Investitionsfreibetrags, die Einrichtung eines Standortfonds zur Förderung von Start-ups und Infrastrukturprojekten, Entlastungen für energieintensive Betriebe sowie neue Finanzierungsmöglichkeiten beim Netzinfrastrukturausbau. Ergänzt werden diese durch Arbeitsmarktimpulse in den Bereichen Lehre, Weiterbildung und Beschäftigung älterer Arbeitnehmer sowie durch Maßnahmen zum Bürokratieabbau.

Perspektive auf Erholung

Die Bundesregierung orientiert sich mit dem Paket an der 2-1-0-Formel von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP): Inflation auf zwei Prozent senken, das Wachstum auf ein Prozent steigern und null Toleranz gegenüber Intoleranz zeigen. Ab 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent erwartet.
„Niederösterreich mit seiner Vielfalt aus Klein- und Mittelbetrieben, Industrie und innovativen Start-ups ist besonders geeignet, von diesen Maßnahmen zu profitieren“, so Ecker und Servus.

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