ÖBB leitet Suche nach Nachfolger für Konzernchef Andreas Matthä ein

September 11, 2026 13:23
ÖBB leitet Suche nach Nachfolger für Konzernchef Andreas Matthä ein

ÖBB suchen Nachfolger für Konzernchef Matthä

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben die Suche nach einem Nachfolger für ihren langjährigen Konzernchef Andreas Matthä gestartet. Die Amtszeit von Matthä endet am 30. Juni 2027, nachdem er seit elf Jahren an der Spitze des Unternehmens steht. Zugleich erweitern die ÖBB ihr Vorstandsteam im Rahmen einer Strukturreform um die Position eines Chief Operating Officer (COO). Die Bewerbungsfrist für beide Positionen läuft bis zum 12. Oktober 2026.

Für die CEO-Position suchen die ÖBB Führungspersönlichkeiten mit mehrjähriger Erfahrung in einem Mobilitätsunternehmen sowie internationaler Expertise. Bis Ende des Jahres soll die Auswahl der Kandidaten abgeschlossen sein. Neben dem CEO und der Finanzvorständin Manuela Waldner, deren Amtszeit bis Juni 2028 reicht, wird der neue COO für die Steuerung der Bahn-Produktion sowie das IT-Management verantwortlich sein.

Brigitte Ederer, Aufsichtsratspräsidentin der ÖBB, erklärte, dass diese Vorstandspläne notwendig seien, um die Herausforderungen der steigenden Fahrgastzahlen sowie der Netzbelastung und der Künstlichen Intelligenz zu bewältigen. Die Funktion der Holding im Konzern soll gestärkt werden. Der aktuelle CEO Matthä hat mit dieser Transformation bereits begonnen, und die neuen Positionen sollen rechtzeitig ausgeschrieben werden, damit er die neuen Strukturen gemeinsam mit seiner Nachfolge einführen kann.

Andreas Matthä leitet die ÖBB seit 2016, sein Vertrag wurde im Dezember 2025 bis Ende Juni 2027 verlängert. Zusätzlich übernimmt er ab Anfang 2026 den Aufsichtsratsvorsitz der ÖBB-Infrastruktur AG.

Einordnung

Die Neubesetzungen im Vorstand der ÖBB sind Teil einer umfassenden Reorganisation, die auf die steigenden Anforderungen im Verkehrssektor reagiert. Dies könnte die Effizienz und Innovationskraft des Unternehmens stärken und einen reibungslosen Übergang an der Unternehmensspitze sicherstellen.

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