Die Polytechnische Schule Gmunden (PTS) engagiert sich aktiv als Klimaschule der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Traunstein, dabei rückte ein besonders kostbares Gut in den Fokus: das Wasser – die Grundlage allen Lebens und ein zentrales Thema im Klimaschutz.
GMUNDEN. Im Rahmen der Global Education Week beschäftigten sich die Schüler der P1 in drei abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten intensiv mit dem Verein Südwind und der Bedeutung von Wasser. Sie begaben sich auf eine gedankliche Reise rund um den Globus und erfuhren von den Wasserproblemen von Jugendlichen auf allen fünf Kontinenten. Was oft weit entfernt wirkt, wurde greifbar – globale Herausforderungen erhielten Gesichter und Geschichten. Besonders eindrucksvoll war das Verständnis des Begriffs „virtuelles Wasser“. Viele Schüler waren erstaunt über den Wassergehalt in alltäglichen Lebensmitteln, wie etwa in einem Stück Käse, und wie eng unser Konsumverhalten mit Wasserverbrauch und Nachhaltigkeit verknüpft ist. Zudem sorgte das Thema Lebensmittelverschwendung für angeregte Diskussionen und regte zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Ressourcen an.
Alltag kritischer hinterfragen
Der Workshop hinterließ spürbare Eindrücke: Er stärkte nicht nur das Bewusstsein für weltweite Zusammenhänge, sondern motivierte die Jugendlichen auch dazu, ihren Alltag kritisch zu hinterfragen und bewusster zu handeln. Als sichtbares Zeichen erhielten alle Schüler:innen der P1 zum Abschluss eine Edelstahl-Trinkflasche. Diese soll im Alltag an die Bedeutung von Wasser erinnern und gleichzeitig helfen, Plastik zu sparen. Ein kleines Geschenk mit großer Wirkung – ganz im Sinne einer nachhaltigen Zukunft im Salzkammergut.
Darüber berichtet Welt Stimme.


