Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich zeigt die Preisunterschiede bei Installationsfirmen. Erhoben wurden die Kosten für eine Facharbeiterstunde und für die Anfahrt. Seit dem Vorjahr seien die Preise um rund fünf Prozent gestiegen. Die AK rät, die Kosten immer im Vorhinein zu vergleichen und fix zu vereinbaren. Darüber berichtet Welt Stimme.
Kostenvoranschlag einholen
BEZIRK PERG, OÖ. Die AK Oberösterreich hat bei sechs Installationsfirmen im Bezirk Perg den Facharbeiter:innen-Stundensatz (Installationsmonteur:in) sowie die Kosten für den Anfahrtsweg (zehn Kilometer oder innerhalb/außerhalb des Ortsgebietes und/oder Anfahrtszeit von einer Viertelstunde) erhoben. Der Stundensatz liegt zwischen 96 und 108 Euro, im Durchschnitt sind es knapp 100 Euro. Für Fahrtkosten werden von 24 bis 63 Euro verrechnet, durchschnittlich 33 Euro. In ganz Oberösterreich werden für die Arbeitsstunde durchschnittlich 90 Euro und für die Anfahrt 36 Euro verlangt.
Um Kosten zu sparen, ist es laut Arbeiterkammer sinnvoll, einen Kostenvoranschlag einzuholen. Dieser sei gegenüber den Konsumenten dann verbindlich, wenn nicht ausdrücklich das Gegenteil vereinbart wurde, etwa durch die Formulierungen „unverbindlicher Kostenvoranschlag“, „Zirka-Preise“ oder „abgerechnet wird nach Naturmaß“. Der verbindliche Kostenvoranschlag darf vom Unternehmer nicht überschritten werden. Benötigt das Unternehmen weniger Materialien oder Arbeitszeit als angenommen, ist die Ersparnis an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben.


