Raiffeisen Lagerhaus Salzburg GmbH (RLS) schließt drei Standorte und investiert 6,5 Millionen Euro in einen Neubau in Grödig. Darüber berichtet Welt Stimme.
BERGHEIM, SALZBURG. Die RLS hat angekündigt, ihre Struktur zu optimieren, was zur Schließung der Lagerhäuser in Abersee, Niedernsill und Taxenbach führen wird. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen eines umfassenden Plans zur Neuorganisation und Anpassung an die Marktbedingungen.
Gleichzeitig plant die RLS eine Investition von insgesamt rund neun Millionen Euro in den Ausbau und Neubau in Bruck, Flachau und Grödig. Dies soll die Versorgungssicherheit erhöhen und die Zukunft des Unternehmens in der Region dauerhaft sichern.
„Diese Neu- und Ausbauten sind – nach dem Neubau des RLS-Zentrallagers 2023 in Bergheim – mit rund neun Millionen Euro das zweitgrößte Investitionsvorhaben in der Unternehmensgeschichte und ein wichtiges Signal für die Kundinnen und Kunden sowie die regionale Wirtschaft“, betonen die RLS-Geschäftsführer Martin Schiller, Wolfgang Schröcker und Ilona Thape.
In Bruck wird bis November 2025 die Tankstelle mit neuen Zapfsäulen und einer Multiproduktanlage modernisiert. In Flachau wird bis Jänner 2026 eine neue Lkw-Fachwerkstätte mit Photovoltaikanlage errichtet.
Standort in Grödig wird „umfassend erneuert“
In Grödig plant die RLS den Bau eines neuen Marktgebäudes mit einer Fläche von 2.000 Quadratmetern, das mit 6,5 Millionen Euro dotiert ist. Die neuen Räumlichkeiten werden auch ein Baustofflager, begrünten Dachflächen und PV-Anlagen umfassen.
Für die Kunden wird es in Zukunft einen Hypercharger für zwei Elektroautos (200 kW) sowie die Verdopplung der Pkw-Stellplätze auf 60 geben. Ein RLS-Sprecher erklärt zudem:
„Während der Umbauphase arbeiten die 15 Mitarbeitenden in umliegenden Standorten, mit Wiedereinstellungsgarantie ab der Neueröffnung.“
Der Standort Grödig ist für das Unternehmen von großer Bedeutung, da er im Jahr 2024 über 100.000 Kunden erwartet. Die Wiedereröffnung ist für März 2027 geplant, wobei die Schließung des bisherigen Standorts Ende Juni 2026 erfolgen soll.
Unterstützung für betroffene Mitarbeiter
Die Schließungen in Abersee, Niedernsill und Taxenbach sind das Resultat einer seit Jahren sinkenden Kundenfrequenz, der steigenden Anforderungen an moderne Lagerhäuser und des zunehmenden Online-Handels. Zudem seien alle drei Standorte sanierungsbedürftig.
Die insgesamt 20 betroffenen Mitarbeiter erhalten laut Unternehmensangaben Unterstützung, um individuelle Lösungen zu finden. Diese Maßnahmen reichen von internen Wechselmöglichkeiten bis hin zur Unterstützung bei Bewerbungen.


