Neue Spritpreisbremse in Österreich tritt in Kraft
Die Bundesregierung hat eine neue Regelung zur Spritpreisbremse beschlossen, die ab Oktober in Kraft tritt. Im Oktober und November sollen Benzin und Diesel um mehr als 12 Cent pro Liter günstiger werden.
Wie berichtet, einigte sich die Regierung am Mittwoch auf eine Verlängerung dieser Maßnahme. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird die Mineralölsteuer um 6,7 Cent je Liter gesenkt, wodurch der Dieselpreis auf das EU-mindestzulässige Niveau fällt. Zudem werden die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne auf 3,5 Cent je Liter begrenzt.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich eine anfängliche Entlastung von 10,2 Cent. Mit der darauf entfallenden reduzierten Mehrwertsteuer wird die Gesamtentlastung über 12 Cent pro Liter betragen. Diese Regelung gilt vorerst für die Monate Oktober und November.
Bundeskanzler Christian Stocker erklärte, dass die Preiserhöhung auf den internationalen Marktbedingungen beruht und die neue Spritpreisbremse als Antwort auf die gestiegenen Preise dient. Vizekanzler Andreas Babler sowie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hoben die Belastungen für Haushalte, Pendler und die Wirtschaft hervor und betonten die Notwendigkeit von Versorgungssicherheit und einem fairen Wettbewerb.
Die Treibstoffpreise haben zuletzt einen neuen Höchststand erreicht. Diesel kostete Mitte September durchschnittlich 2,268 Euro pro Liter, während Superbenzin bei 1,959 Euro pro Liter lag. Die aktuelle Spritpreisbremse, die bis Ende September gilt, senkt die Mineralölsteuer nur um 1,9 Cent pro Liter.
Einordnung
Die neue Regelung zur Spritpreisbremse bietet signifikante Einsparungen für Verbraucher in Österreich. Mit der sinkenden Steuerbelastung und der Deckelung der Margen wird die Entlastung relevant für Haushalte und Pendler, insbesondere in Anbetracht der steigenden Treibstoffpreise.


