Diskussionen rund ums Hallenbad in Klagenfurt scheinen festgefahren: Unternehmer Johannes Reichel schlug vor, durch kleine Anpassungen am bestehenden Hallenbad-Projekt eine Nutzung beider Standorte zu ermöglichen. Doch Stadt und Stadtwerke bleiben strikt, da jede Modifikation das genehmigte Projekt zurück auf Anfang katapultieren und die Fördergelder in Gefahr bringen würde. Darüber berichtet Welt Stimme.
Vorschlag abgelehnt
Johannes Reichel bat die Stadt um Erlaubnis, das Klagenfurter Hallenbadprojekt durch kleinere Änderungen so umzugestalten, dass beide Standorte genutzt werden können. Bürgermeister Christian Scheider stellte jedoch klar, dass selbst die kleinste Änderung „ein durchgeplantes, behördlich genehmigtes Projekt, das vor dem Spatenstich steht, zurück zur Stunde Null werfen“ würde.
„Fördergelder hinfällig“
Zusätzlich würden die Fördergelder des Bundes für ein mit dem 50-Meter-Becken verbundenes Sportbad hinfällig. „Das Projekt von Herrn Reichel ist derzeit eine reine Idee, ohne Förderzusagen und ohne jegliche behördliche Genehmigung, es steht noch am Start. Das Klagenfurter Hallenbad steht vor dem Spatenstich“, so der Bürgermeister.
Änderungen nicht hilfreich
STW-Vorstand Erwin Smole bekräftigte die Position der Stadt: „Wir haben ein fertiges, mit allen Fördergebern abgestimmtes Projekt, dessen Baubeginn mit dem kurz bevorstehenden Gemeinderatsbeschluss vonstattengehen kann. Jede Änderung würde einen Rückschritt bedeuten.“


