Sebastian Makoschitz-Weinreich neuer Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Baden
Sebastian Makoschitz-Weinreich wurde im Herbst neuer Obmann der Bezirksstelle Baden der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Darüber berichtet Welt Stimme.
BEZIRK BADEN. Makoschitz-Weinreich war bereits fünf Jahre als Obmann-Stellvertreter der WKNÖ-Bezirksstelle Baden sowie Bezirksobmann des Wirtschaftsbundes Baden tätig. In diesen Funktionen sammelte er umfassende Erfahrungen und zahlreiche Kontakte zu regionalen Betrieben.
Als Baumeister betreibt Makoschitz-Weinreich in Traiskirchen ein Architekturbüro, was ihm zahlreiche technische Einblicke und Berührungspunkte mit anderen Berufen ermöglicht. Privat ist er verheiratet und hat zwei Töchter.
Er äußerte sich erfreut über die Vielzahl an Unternehmen, die er kennengelernt hat, und betonte: „Wir sind für die Menschen und Betriebe da. Ich hätte mir nicht gedacht, wie viel Freude mir die verantwortungsvolle Aufgabe des Bezirksstellenobmanns macht. Im Austausch mit den unterschiedlichsten Unternehmen nehme ich immer etwas mit und lerne, die Hintergründe zu verstehen.“ Zu den täglichen Aufgaben der Bezirksstelle zählen Rechtsberatung, Informationsvermittlung und das Vernetzen der Mitglieder. Die Mitarbeiter und Funktionäre der Bezirksstelle besuchen regelmäßig regionale Betriebe, um „das Ohr an der Basis zu haben und als deren Sprachrohr aktuelle Themen an die Entscheidungsträger weiterzutragen.“
Zuversicht im Ausblick auf 2026
Im Hinblick auf das kommende Jahr sagte Makoschitz-Weinreich: „Es ist im Moment für viele Betriebe nicht leicht, aber wir dürfen andererseits auch nicht den Blick auf viele positive Errungenschaften in unserem Land verlieren wie Demokratie, Rechtsstaat oder die Stabilität durch die Sozialpartnerschaft.”
Im Leben eines Unternehmers gibt es ständig Herausforderungen und Chancen, die sich aus äußeren Faktoren ergeben. Andreas Marquardt, WKNÖ-Bezirksstellenleiter in Baden, ergänzte: „Jede Branche, jeder Betrieb und jeder Mensch, der dahinter steht, ist anders. Ebenso hat jeder andere Bedürfnisse und mit anderen Problemen zu kämpfen. Was unsere Mitgliedsbetriebe aber immer schon ausgezeichnet hat, ist die Eigenschaft, sich mit Fleiß, Innovation und Mut neuen Herausforderungen zu stellen. Die WKNÖ wird sie dabei auch im kommenden Jahr gerne mit Rat und Tat begleiten.“
Makoschitz-Weinreich sieht den Arbeitskräftemangel aufgrund des demografischen Wandels auch im kommenden Jahr als große Herausforderung für die Betriebe. Eine gute Ausbildung bleibt ein wesentliches Mittel dagegen. „Eine Lehre ist heute de facto eine Jobgarantie“, betont der Bezirksstellenobmann und verweist auf das international gelobte österreichische System der Dualen Ausbildung. Weitere wichtige Punkte für die Wirtschaft sind eine zukunftsorientierte Energiepolitik und der Abbau bürokratischer Hürden.


