Die Floristin Elke Kneidinger von Blumen & Deko in Rohrbach-Berg hat mit einem Selbstbedienungs-Blumenautomaten eine Neuheit eingeführt: der erste dieser Art im Bezirk.
ROHRBACH-BERG. Ab sofort haben Blumenliebhaber rund um die Uhr die Möglichkeit, frische und ansprechende Blumensträuße direkt am Automaten vor dem Geschäft zu kaufen. Die Zeiten der kurzfristigen, weniger ansprechenden Lösungen von Tankstellen sind damit vorbei. Darüber berichtet Welt Stimme.
Pünktlich zum Valentinstag
„Ich mag Dinge, die einzigartig sind, Sachen, die cool und nicht langweilig sind und die einfach nicht jeder anbietet“, erklärt Elke Kneidinger, die „Erfinderin“ des Automaten. Die Idee, einen Selbstbedienungsautomaten für Blumensträuße vor ihrem Geschäft zu installieren, hat sich über die Jahre entwickelt. Jetzt, pünktlich zum Valentinstag 2026, wurde das Projekt umgesetzt. „Ich hoffe, dass man schon bald mit Bankomatkarte bezahlen kann. Derzeit geht es nur mit Bargeld, aber wir arbeiten an einer Lösung“, fügt die Inhaberin von Blumen & Deko hinzu. Der Automat unterstützt fast ein Drive-in-Prinzip, da: „Man kann hier gut mit dem Auto anhalten und auch wenn wir nicht mehr offen haben, einen schönen Blumenstrauß kaufen“, erklärt Kneidinger. Im Automaten herrscht stets eine konstante Temperatur: im Winter beheizt und im Sommer klimatisiert, um die Frische der Blumen zu gewährleisten. Sowohl Kneidinger als auch ihre Mitarbeiter bestücken den Automaten regelmäßig. Damit soll in jeder der zwei angebotenen Preisklassen immer ein attraktives Blumenarrangement oder ein Strauß verfügbar sein.
Nahe dem Krankenhaus
Der Automat ist seit etwa einer Woche in Betrieb und erfreut sich bereits großer Beliebtheit: „Zum Beispiel von Spaziergängern, die sich selbst etwas Schönes gönnen wollen, oder von Menschen, die ein schnelles, ansprechendes Mitbringsel benötigen“, berichtet die Floristin. Weitere Zielgruppen sind auch Besucher, die auf dem Weg ins Krankenhaus, ins Kokon-Kinderrehazentrum oder ins Altenheim sind. „Unser Automat liegt praktisch auf dem Weg dorthin“, sagt Kneidinger.


