Preise für Eigentumswohnungen in St. Pölten am niedrigsten
ST. PÖLTEN/NÖ. Eigentumswohnungen in St. Pölten sind im Vergleich zu anderen österreichischen Landeshauptstädten verhältnismäßig günstig. Laut einer Analyse von Raiffeisen Immobilien, die die durchschnittlichen Kaufpreise von Januar bis Juni 2026 untersucht hat, kostet ein Quadratmeter in St. Pölten im Durchschnitt 2.800 Euro.
Gebrauchte Wohnungen kosten in St. Pölten je nach Lage, Größe und Ausstattung zwischen 1.700 und 2.500 Euro pro Quadratmeter. Für Neubauwohnungen müssen Käufer mit Preisen von etwa 3.800 bis 4.200 Euro pro Quadratmeter rechnen. Im Vergleich liegt Eisenstadt mit durchschnittlich 3.400 Euro pro Quadratmeter an zweiter Stelle, gefolgt von Graz (3.600 Euro), Klagenfurt (3.900 Euro) und Linz (4.200 Euro).
Die Preise in den teureren Landeshauptstädten Salzburg, Wien und Bregenz liegen deutlich höher. In beiden Städten kosten Eigentumswohnungen durchschnittlich rund 5.500 Euro pro Quadratmeter, während Bregenz etwa 5.200 Euro verlangt. Innsbruck ist mit durchschnittlich 6.400 Euro pro Quadratmeter der teuerste Standort für Eigentumswohnungen und bietet Preise, die mehr als doppelt so hoch sind wie in St. Pölten.
Einordnung
Die Preisdifferenzen für Eigentumswohnungen spiegeln sich deutlich in den Lebenshaltungskosten der betroffenen Städte wider. Diese Entwicklung ist relevant für Käufer, die nach erschwinglichem Wohnraum suchen, und könnte Auswirkungen auf die Wohnraumnachfrage in den einzelnen Regionen haben.


