Preiserhöhung bei Verbund: Neukunden zahlen mehr für Strom
Der teilstaatliche Energiekonzern Verbund erhöht die Strompreise für Neukunden. Die neuen Tarife treten ab sofort in Kraft.
Für den „Österreich-Tarif“ berechnet der Verbund im ersten Vertragsjahr einen Netto-Preis von zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh), anstelle der bisherigen 9,50 Cent. Im zweiten Jahr steigt der Preis auf 15 Cent, zuvor waren es 12,50 Cent pro kWh. Der Tarif wurde erst vor einem halben Jahr, aufgrund fallender Preise, eingeführt.
Der „Österreich-Tarif“ ist ein Fixpreis-Angebot mit einem rabattierten Arbeitspreis, dessen Netto-Strompreis etwa ein Drittel der gesamten Stromrechnung ausmacht. Die restlichen Zwei Drittel entfallen auf Netzkosten, Steuern und Abgaben. Für Bestandskunden bleibt der Tarif unverändert.
Der Verbund führt diese Preiserhöhung auf die schwierigen Marktbedingungen zurück. Laut einer Unternehmensauskunft sind die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, insbesondere der Konflikt im Nahen Osten, ausschlaggebend für die Preisanpassung, die notwendig geworden sei. Die Veränderungen werden voraussichtlich auch Auswirkungen auf die Inflation haben.
Einordnung
Die Anpassung der Strompreise hat direkte Auswirkungen auf die Kosten für Neukunden des Verbunds. Diese Erhöhung ist vor dem Hintergrund der geopolitischen Situation relevant und könnte langfristig auch Inflationssteigerungen beeinflussen.


