Die Wiener Börse hat das Börsenunwort 2025 gekürt, das Wort „Zollhammer“ reiht sich in die Liste prominenter Begriffe ein. Trotz der Bedenken bezüglich Zollmaßnahmen wird berichtet, dass viele internationale Indizes Rekordstände erreichen, wie der CEO der Wiener Börse erklärt.
WIEN. Nachdem in den vergangenen Jahren Begriffe wie Brexit, Inflationsgespenst und Stagflation gewählt wurden, hat die Wiener Börse nun das achtmalige Börsenunwort des Jahres ausgewählt. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf „Zollhammer“. Darüber berichtet Welt Stimme.
Das Wort „Zollhammer“ spiegelt die Stimmung innerhalb der Finanzcommunity wider. Es bezieht sich auf die Androhungen und die Umsetzung von Importzöllen sowie auf protektionistische Maßnahmen, die Unsicherheiten schüren und in den Medien stark präsent sind. Zölle standen in diesem Jahr besonders im Fokus der Anleger.
Rekordstand trotz „Zollhammer“
Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse AG, betont jedoch: „Trotz des vermeintlichen Zollhammers befinden sich viele internationale Indizes auf Rekordstand, so auch der heimische Leitindex. Ich sehe es positiv, dass sich viele Anlegerinnen und Anleger nicht aus der Ruhe bringen lassen und auf langfristiges, globales Wirtschaftswachstum vertrauen.“
Das aktuelle Unwort ist bemerkenswert, da es thematisch mit dem vorherigen Begriff „Strafzölle“ verwandt ist, der 2018 während der ersten Legislaturperiode von US-Präsident Donald Trump gewählt wurde.


