Wirtschaftskammer Wien unterstützt digitale Bildungsoffensive
Die Wirtschaftskammer Wien (WKW) fordert eine verstärkte Konzentration auf digitale Kompetenzen im Bildungssystem. Dies geschieht im Zuge der Reformpläne des Bildungsministers Christoph Wiederkehr (Neos), der Fremdsprachenstunden zugunsten von Unterrichtsfächern wie Künstliche Intelligenz (KI) und Demokratiebildung streichen möchte. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die WKW zeigt sich offen für die Pläne und hebt die Wichtigkeit hervor, dass Schulen Schülerinnen und Schüler befähigen, digitale Technologien nicht nur nutzen, sondern auch verstehen zu können. Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien, betont, dass digitale Bildung im Mittelpunkt des Bildungssystems stehen müsse und kein Randthema sein dürfe.
Forderung nach Investitionen in digitale Infrastruktur
Heimhilcher weist darauf hin, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften mit IT-Kenntnissen und digitaler Problemlösungskompetenz steige. Die Vermittlung grundlegender technischer Kenntnisse sei entscheidend für den Wirtschaftsstandort Wien.
Die WKW spricht sich zudem für Investitionen in digitale Infrastruktur aus, um leistungsfähige Internetverbindungen und moderne Rechenzentren zu schaffen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft könnte die KI-Bildungsoffensive weiter stärken.


