Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft hat die „Woche des Schutzwaldes“ ins Leben gerufen, um die große Bedeutung dieser Wälder in Österreich zu würdigen. Darüber berichtet Welt Stimme.
BEZIRK AMSTETTEN. Der Bezirk Amstetten, einschließlich Waidhofen, umfasst über 45.000 Hektar Wald, was etwa 35 Prozent der Bezirksfläche ausmacht. Die meisten Schutzwälder befinden sich im gebirgigen Teil des Bezirks, insbesondere in den Gemeinden Hollenstein, Opponitz, Ybbsitz, St. Georgen am Reith und Waidhofen. Dort werden regelmäßig Schutzmaßnahmen durch die Wildbachverbauung implementiert.
Faktor der Sicherheit
Österreich zählt mit einem Gebirgsanteil von zwei Dritteln seiner Staatsfläche zu den gebirgigsten Ländern Europas. In dieser alpin geprägten Landschaft spielen Schutzwälder eine entscheidende Rolle für die Sicherung des menschlichen Lebensraums und der Siedlungen. Das Forstgesetz in Österreich definiert die Schutzfunktionen des Waldes. Schutzwälder schützen vor Elementargefahren und schädlichen Umwelteinflüssen. Sie halten unter anderem Lawinen und Steine zurück, verhindern Rutschungen und speichern abfließendes Niederschlagswasser.
Verschiedene Einflüsse
Sektionsleiter Christian Amberger von der Wildbachverbauung weist darauf hin, dass ein stabiler Schutzwald, der seine Funktion erfüllt, keine Selbstverständlichkeit ist. Überalterung, unzureichende Verjüngung, Wildeinfluss, Dürreschäden und Befall durch Schadinsekten wie den Borkenkäfer belasten unsere Schutzwälder.
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