Das Unternehmen Holzbau Fürst in Willersdorf hat sich auf die Planung und Umsetzung von Projekten im Bereich Neu-, Zu- und Umbau spezialisiert. Ein erfahrenes Team von Zimmerleuten verwandelt Ideen in maßgeschneiderte Holzkonstruktionen. Darüber berichtet Welt Stimme.
WILLERSDORF. Die Firma Holzbau Fürst aus Willersdorf steht für individuelle Beratung und höchste Qualität. Adrian Jelleschitz aus Grafenschachen absolviert seine Ausbildung zum Zimmereitechniker bei Fürst. Im Interview erläutert er, was die Branche so besonders macht und welche Eigenschaften für diesen Beruf wichtig sind.
Unternehmen mit Handschlagqualität
Das elfköpfige Team, bestehend aus neun erfahrenen Zimmerern und zwei Technikerinnen, setzt alle Ideen maßgeschneidert um. Das Unternehmen konzentriert sich auf individuelle Wünsche der Kunden, wobei Neu-, Zu- und Umbauten im Mittelpunkt stehen.
„Vom Spatenstich bis zur schlüsselfertigen Übergabe garantieren wir höchste Qualität“, so der Geschäftsführer Gerald Fürst.
Lehre mit Zukunftsperspektive
Die Ausbildung zum Zimmereitechniker dauert vier Jahre und umfasst eine grundlegende Lehre sowie ein zusätzliches Jahr mit Fokus auf Technik, Zeichnen und Computer. „Ich betätige mich gerne körperlich und arbeite einfach gerne mit dem Rohstoff Holz. Es ist schön, am Ende des Tages zu sehen, was man erschaffen hat“, beschreibt der 16-jährige Adrian seine Motivation.
„Bei Diskussionen um Bodenversiegelung und Nachverdichtung wird die Gebäudeaufstockung immer relevanter. Der Holzbau ist Zukunft. Alleine schon deshalb, weil die Baustoffe auch im Recycling trennbar sind und in der Herstellung ökologisch sind“, ergänzt Gerald Fürst.
Arbeiten in der Region
Auf die Frage, was seine Ausbildung so besonders macht, antwortet Adrian:
„Besonders schätze ich das familiäre Arbeitsumfeld. Durch unser kleines Team sind wir quasi eine Familie. Man kennt seine Kollegen, versteht sich gut und hilft sich gegenseitig. Auch der kurze Arbeitsweg und die Baustellen in der Umgebung sind ein Vorteil.“
Handwerkliches Arbeiten & individueller Mehrwert
„Hier darf ich voll mitarbeiten, bekomme alles erklärt und darf ausprobieren. Klassischerweise arbeite ich viel mit Werkzeug – Bohren, Schrauben, Dämmen, Ausmessen, Sägen und Bretter säumen. Das, was ich hier lerne, bringt mir viel für’s Leben“, so der Zimmereitechniker-Lehrling.
Im Verlauf des Gesprächs betont der 16-Jährige, welche Eigenschaften und Interessen für diese Lehre wichtig sind: „Mathematisches Verständnis, körperliche Fitness, räumliches Denken und die Bereitschaft, mit Holz zu arbeiten.“ Gerald Fürst fügt mit einem Lächeln hinzu: „Die Liebe zum Rohstoff Holz und ein gewisser Arbeitsgeist dürfen auch nicht fehlen.“


