Die Region Mittelkärnten hat kürzlich beim Tourismustag im Gasthof zum Schumi in Reipersdorf über neue Initiativen informiert, die sich auf Wandern und Radfahren konzentrieren. Dabei wurden die Gäste mit regionalen Weinen und heißen Maroni empfangen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Neue Projekte bei Wandern und Radfahren
Die Initiativen in den Bereichen Wandern, Radfahren, Kulinarik und Kultur wurden vom Team der Region Mittelkärnten unter der Leitung von Geschäftsführer Gunter Brandstätter präsentiert. In diesem Jahr wurden drei Gemeinden – Gurk, Guttaring und St. Urban – als Wanderdörfer zertifiziert. Darüber hinaus erhielt die gesamte Region das Österreichische Wandergütesiegel. Brandstätter lobte die lokale Gastronomie und Hotels: „Ohne sie wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen.“
Ziel: Europäisches Wandergütesiegel
Auch in der neuen Leader-Periode wird ein Projekt umgesetzt, um das Wandererlebnis zu verbessern. Brandstätter betonte das Ziel, „die Erreichung des Europäischen Wandergütesiegels“ zu erreichen. Der Erfolg der 22. IVV-Wander-Weltmeisterschaft in St. Veit unterstreicht die hohe Wanderkompetenz in Mittelkärnten. Gerhard Mock, Obmann des Regionalmanagements, hob die Stärken der Region hervor: „In Mittelkärnten haben wir eine tolle Wander- und Radinfrastruktur.“ Projektmanager Christian Tammegger von Slow Food Travel Mittelkärnten stellte fest: „Internationale Delegationen beneiden uns um unsere hohe Qualität und Vielfalt der Betriebe.“
„Radfahrer sind gute Gäste“
Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Marco Haller, einem erfolgreichen Radrennfahrer, der die Bedeutung des Radsports für die Wirtschaft im Tourismus hervorhob. Er sagte: „Den einen Radfahrer gibt es nicht. Radler nutzen Spitzenhotels genauso wie Campingplätze.“ Zudem hob er die kulinarischen Präferenzen sportlich aktiver Radfahrer hervor, die hochwertige Nahrungsmittel nachfragen.
„Gesamtpaket in Kärnten unschlagbar“
Der 26-fache österreichische Meister berichtete von einem enormen Potenzial für den Radsport in Kärnten: „Das Gesamtpaket aus tollen Unterkünften, Landschaft und Lebensqualität ist nahezu unschlagbar.“ Haller plädierte zudem für eine stärkere Radaffinität in den Betrieben, um den Bedürfnissen der Radfahrer gerecht zu werden. Gunter Brandstätter fügte hinzu, dass die Rad-Community in Mittelkärnten wächst und nannte das Restaurant Badwandl in St. Veit als idealen Ausgangspunkt für gemeinsame Ausfahrten.
„Strecken sind ein Traum“
Im Jahr 2026 sind mehrere Community-Events über die Sport-App STRAVA geplant, um die Radsport-Aktivitäten in der Region weiter zu fördern. Marco Haller betonte: „Die Strecken in Mittelkärnten sind ein Traum. Abwechslungsreiche Hügel und wenig motorisierter Verkehr bieten optimale Bedingungen.“ Der Abend wurde von Moderator Johannes Moser unterhaltsam begleitet.


