Generation Snow fördert die nächste Skifahrergeneration in Hinterstoder
Im Zentrum der Aktivitäten von Generation Snow steht die erfolgreiche Förderung junger Skifahrer durch Schulveranstaltungen in Hinterstoder und auf der Wurzeralm. Seit zehn Jahren bringt das Unternehmen Kinder in die Skigebiete, was einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung einer neuen Generation von Skifahrern leistet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Initiative, geleitet von Oliver Pongratz, organisiert während jeder Wintersaison eine Vielzahl an Tagesfahrten und Wochenendreisen nach Hinterstoder. Pongratz ist nicht nur ein führender Wintersportreiseveranstalter in Bayern, sondern betreibt auch eine professionelle Skischule im Deutschen Skilehrerverband (DSV) mit über 120 Skilehrern.
In den letzten zehn Jahren hat Generation Snow mehr als 12.000 Kinder auf die Pisten von Hinterstoder gebracht. „Wir zaubern ein Lächeln auf dein Gesicht“, ist das Motto des Unternehmens. Pongratz stellt fest, dass sich die Teilnehmerstruktur in den vergangenen Jahren verändert hat. Während anfänglich etwa 80 Prozent der Kinder bereits gut Skifahren konnten und 20 Prozent Anfänger waren, hat sich dieses Verhältnis nun umgekehrt. „Das Lächeln auf den Gesichtern der jungen Gäste ist jedoch gleich geblieben – oder sogar häufiger zu sehen“, erklärt er.
Pongratz hebt hervor, dass das Skifahren zahlreiche Vorteile bietet: Die Kinder verbringen Zeit ohne Handys, genießen die gemeinsame Zeit und die Schulskikurse zeigen oft eine starke integrative Wirkung. Mit drei Jahren stand Pongratz selbst zum ersten Mal auf Skiern; sein Vater war Skilehrer, Skispringer und Slalomläufer. Mit 16 Jahren erwarb er die Skilehrerausbildung und gründete 2003 Generation Snow, das sowohl Wintersportreisen als auch eine Skischule anbietet.
Von der Nachfrage profitieren
Rainer Rohregger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, hebt die positive Stimmung und Leidenschaft von Pongratz für den Wintersport hervor: „Der Wintersport braucht Menschen wie Olli, die mit ihrer Begeisterung die nächste Generation anstecken“. Pongratz berichtet von einer hohen Nachfrage seitens der Schulen, da sein Unternehmen die gesamte Organisation der Wintersportwoche, sowie einzelner Tage, übernimmt. Die Angebote werden kontinuierlich an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Für Nichtskifahrer werden alternativen Programme angeboten, bei denen unter anderem mit einem Ranger durch den Tiefschnee gewandert wird, um Tierspuren zu erkennen, oder auf Langlaufskiern und Schneeschuhen durch die winterliche Landschaft gestriffen wird.
Pongratz betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterentwicklung: „Wir müssen uns laufend weiterentwickeln, haben aber den Vorteil, stets am Puls der Zeit zu sein. So erkennen wir oft als Erste, was sich unsere Gäste – und somit auch die neue Generation der Skifahrer – wünschen und wie sie ihren Skitag verbringen wollen.“
Die Kooperation mit Hinterstoder wird von ihm ebenfalls geschätzt: Die abwechslungsreiche Pistenlandschaft und die perfekte Erreichbarkeit aus Bayern machen Hinterstoder zu einem idealen Ziel. Das 16.500 m² große Kinderland dient als optimaler Übungsbereich für Anfänger. „Diese Infrastruktur ist Gold wert und eine wahre Produktionsstätte der künftigen Skifahrergeneration“, so Pongratz weiter.


