Clemens Holzer, Leiter des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung an der Montanuniversität Leoben, wurde mit der H.F. Mark Medaille geehrt – der höchsten Auszeichnung Österreichs im Bereich der Polymerwissenschaften. Mit dieser Ehrung würdigte das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) seine herausragenden Leistungen in der Kunststoffwissenschaft und -wirtschaft. Darüber berichtet Welt Stimme.
HOLZER erhielt die Auszeichnung für sein Engagement, das von der Grundlagenforschung bis zur praktischen Anwendung reicht und ihm eine führende Rolle in seinem Fachgebiet sichert.
50. Jubiläum und feierlicher Festakt
Die feierliche Verleihung fand im Haus der Ingenieure in Wien statt. Die diesjährige Veranstaltung war gleich in mehrfacher Hinsicht besonders: Es war die 50. Vergabe der H.F. Mark Medaille und der Namensgeber Hermann Franz Mark hätte heuer seinen 130. Geburtstag gefeiert.
Diese beiden Jubiläen unterstrichen Marks Vermächtnis als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der internationalen Chemiegeschichte. Walter Friesenbichler, ehemaliger Leiter des Lehrstuhls für Spritzgießen von Kunststoffen, würdigte in seiner Laudatio die Verdienste Holzers. Überreicht wurde die Medaille von Hubert Culik, dem Präsidenten des OFI, und Udo Pappler, dem Geschäftsführer des OFI.


