waff hebt Einkommensgrenze und Weiterbildungsförderung an

Oktober 13, 2026 02:52
A red and white waff sign reading “Frag den waff!” stands in a meeting room with people seated in the background.
Mehr als 1.100 Wienerinnen und Wiener haben bereits im ersten Halbjahr 2026 von der neuen Regelung der Weiterbildungsförderung profitiert. (Symbolfoto)Foto: Valentina Marinelić/MeinBezirkhochgeladen von Sophie Ruzicka

Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) hat zu Jahresbeginn seine Regeln für Weiterbildungsförderungen angepasst und die monatliche Unterstützung von 2.500 auf 2.800 Euro netto erhöht. Zugleich wurde die Einkommensgrenze angehoben, wodurch mehr Wienerinnen und Wiener Zugang zur Förderung erhalten.

Die Unterstützung richtet sich vor allem an Qualifikationen und Ausbildungen in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz, Gesundheit und Soziales. Laut waff können 470.000 Beschäftigte in Wien von dem Angebot profitieren.

Im ersten Halbjahr 2026 nahmen bereits mehr als 1.100 Wienerinnen und Wiener die Förderung in Anspruch. 332 Personen fallen neu in die Förderzielgruppe, 780 Bewerbende erhielten durch die neuen Regeln mehr Unterstützung für ihre Aus- und Weiterbildung.

Der waff bewilligte im ersten Halbjahr 2026 um 1,1 Millionen Euro mehr für Aus- und Weiterbildungen als im ersten Halbjahr 2025. Das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent.

Durch die Anhebung der Einkommensgrenze erhielten im selben Zeitraum erstmals 332 Kundinnen und Kunden mit mehr als 2.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen eine Förderzusage. Für ihre Aus- und Weiterbildungen wurden insgesamt 390.000 Euro bewilligt.

Vizebürgermeisterin und Arbeitsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) sagte dazu: „Das ist eine Investition in die persönlichen Chancen der Menschen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes“.

waff-Geschäftsführer Marko Miloradović sagte: „Mit der waff-Förderung können sich jetzt mehr Menschen ihre Aus- und Weiterbildung leisten und ihre beruflichen Ziele verwirklichen. Das ist ein wichtiger Schritt für jede einzelne Person und jede Weiterentwicklung ist auch ein Gewinn für die Stadt“.

Die Anhebung der Einkommensgrenze wird vom waff mit gestiegenen Lebenskosten begründet.

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