Über das Vermögen der AEF GmbH aus Krenglbach ist am 12. Oktober 2026 am Landesgericht Wels ein Konkursverfahren eröffnet worden. Nach Angaben des KSV 1870 gilt das abgesagte Alter Ego Festival als Hauptursache der Insolvenz.
Der KSV 1870 spricht von einem Schuldenberg von knapp 755.000 Euro. Betroffen sind rund 2.414 Gläubiger, darunter 2.400 Ticketkäufer.
Das Hip-Hop-Festival war für den 7. und 8. August 2026 als große Open-Air-Veranstaltung in Wels geplant. Wenige Tage vor dem Termin wurde die Veranstaltung gestrichen, nachdem eine zuvor zugesagte Finanzierung durch einen Partner nach Angaben des Veranstalters nicht zustande kam.
Laut KSV war diese Absage auch die Hauptursache für den Insolvenzantrag. Der Verband hält dazu fest: „Alles Weitere wird nun vom Insolvenzverwalter zu klären sein.“
Heinrich Oppitz ist als Insolvenzverwalter damit befasst, offene Rückzahlungsansprüche zu prüfen und zu klären, ob sich Anzahlungen oder Kautionen noch sichern lassen. Nach Angaben des KSV sind die Namen vieler der rund 2.400 betroffenen Käufer nur lückenhaft erfasst, weil der Ticketvertrieb über Agenturen lief.
Forderungen können über den KSV 1870 bis zum 3. Dezember eingebracht werden. Für den 17. Dezember sind am Landesgericht Wels die erste Gläubigerversammlung sowie die Berichts- und Prüfungstagsatzung angesetzt.


