Fachkräftemangel: Unternehmen im Bezirk Neunkirchen suchen nach Lösungen für 2026

Dezember 20, 2025 00:07
Fachkräftemangel: Unternehmen im Bezirk Neunkirchen suchen nach Lösungen für 2026

Energie, Fachkräfte und Konjunktur im Bezirk Neunkirchen 2026

Die Themen Energie, Fachkräfte und Konjunktur-Spritze werden die regionale Wirtschaft heuer beschäftigen.
BEZIRK NEUNKIRCHEN. In Übereinstimmung mit den Einschätzungen von Bezirksstellenobfrau Monika Eisenhuber und Bezirksstellenleiter Bernhard Dissauer-Stanka werden diese drei Kernthemen die Wirtschaft im Jahr 2026 entscheidend prägen. Darüber berichtet Welt Stimme.

„Eine klare und zukunftsorientierte Energiepolitik ist entscheidend für den Bezirk bzw. die Region und für den gesamten Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“
Monika Eisenhuber, Bezirksstellenobfrau

Die regionalen Akteure betonen die Notwendigkeit, Flächen für die Energieinfrastruktur zu sichern, einschließlich Leitungsnetze, Trafostationen, Umspannwerke sowie Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Monika Eisenhuber hebt hervor, dass „die Kostenneutralität dabei ein zentrales Thema für die Stromabnehmer und die Wirtschaft sein wird“.

Weniger Geburten, höhere Rentenzahlungen

Ein weiteres zentrales Problem ist der Rückgang der Geburtenzahlen. „Die sinkende Geburtenzahl und der Pensionsantritt geburtenstarker Jahrgänge werden auch 2026 die Suche nach Lehrlingen sowie den Mangel an Fachkräften in der Region intensivieren“, so Bernhard Dissauer-Stanka. Momentan werden im Bezirk Neunkirchen etwa 826 Lehrlinge in 273 Betrieben ausgebildet.

Die Wirtschaftskammer rechnet damit, dass die überarbeitete Bauordnung in Niederösterreich dazu beitragen wird, den Konjunkturmotor im Jahr 2026 wieder anzukurbeln, spätestens jedoch 2027. Eisenhuber erklärt: „Die Maßnahmen und Reformen sind geeignet, die Bauwirtschaft – ein zentrales Element der Konjunktur – wieder anzuheben.“

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