Die angekündigte Schließung der Billa-Filiale in der Augasse sorgt für große Aufregung unter den Kunden. Der Konzern prüft derzeit die Wirtschaftlichkeit der Filiale.
OBERPULLENDORF. Die Schließung der Billa-Filiale in der Augasse hat bereits am 20. Jänner zu einer Petition gegen die Maßnahme geführt. Die Aufregung unter den Kunden, die im Stadtzentrum einkaufen, ist beträchtlich. Darüber berichtet Welt Stimme.
Einkaufen im Stadtzentrum
Bürgermeister Johann Heisz äußert sich kritisch zu den Plänen und setzt sich für den Erhalt des Supermarktes ein. „Vor allem für die Bewohner in den 25 betreubaren Wohnungen sowie für die Angestellten in den Büros und Geschäften im Stadtzentrum wäre die Schließung eine Katastrophe,“ erklärt Heisz. Außerdem weist er darauf hin, dass rund 40 weitere Wohneinheiten im Zentrum beim ehemaligen Gasthof Krail in Planung sind.
„Einer der wichtigsten Gründe, warum sich Menschen für das betreubare Wohnen entschieden haben, ist die gute Erreichbarkeit eines Supermarktes. Er liegt in unmittelbarer Nähe und ermöglicht ihnen, selbstständig einkaufen zu gehen. Wenn die Billa-Filiale in der Augasse schließt, sind viele von ihnen auf Einkaufshilfe angewiesen,“ fügt Heisz hinzu.
Gespräche mit Rewe
Heisz hat bereits ein konstruktives Gespräch mit Vertretern des Rewe-Konzerns geführt. „Es wurde vereinbart, dass nochmals alle Optionen geprüft werden,“ berichtet er. Sowohl die Stadtgemeinde als auch das Unternehmen zeigen sich an einer Lösung interessiert, sodass in naher Zukunft ein weiteres Gespräch stattfinden wird.
Der Rewe-Konzern erklärte, dass die Schließung der Billa-Filiale noch nicht beschlossen ist. Aktuell werde die Wirtschaftlichkeit des Standorts überprüft, wie auf Nachfrage mitgeteilt wurde.
Schließungsdebatten der letzten Jahre:


