Das Café Romeo am Margaretenplatz hat seine Türen geschlossen und damit ein weiteres altes Wiener Beisl verloren.
Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/MARGARETEN. Dieses Lokal in Österreichs Bundeshauptstadt erfüllte die speziellen Anforderungen, um als Wiener Beisl bezeichnet zu werden. Charakteristische Merkmale sind eine Mischung aus Rustikalität und Freundlichkeit, während ein gewisser „Grant“ und ein nicht übertrieben sauberes Ambiente dazugehören. Das Café Romeo war in diesen Aspekten unübertroffen. Online-Rezensionen lobten die Authentizität oder bezeichneten es sogar als „ranzig“. Die Gäste bezeichneten das Beisl als „Charme des Verkommenen“ und „definitiv ein Original“. Im Dezember 2024 blieb jedoch das Licht im Café Romeo aus.
Gläser und Co. verschenkt
Das Café reiht sich in die Liste der geschlossenen Altwiener Beisln ein, die im Laufe der Jahre verloren gegangen sind. Über 40 Jahre lang war das Lokal ein fester Bestandteil des Margaretenplatzes. Am Freitag, den 23. Januar, kann das Lokal ein letztes Mal besucht werden, während Gläser und andere Andenken verschenkt werden.
Der Standort für Getränke bleibt jedoch nicht gänzlich verloren. Das Lokal wird neu verpachtet und soll bald wiedereröffnet werden. Seit Januar laufen bereits die Renovierungsarbeiten, und bei einem Lokalaugenschein waren die Geräusche der Maschinenbohrer aus dem Inneren zu hören. Weitere Informationen sind bisher nicht verfügbar, und eine Kontaktaufnahme zu den ehemaligen Betreibern war nicht möglich.


