Wirtschaftskammer startet Reformprozess „Aufbruch 2026“ zur Stärkung der Betriebe in Mödling
BEZIRK MÖDLING. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) hat einen Reformprozess unter dem Titel „Aufbruch 2026“ initiiert, der darauf abzielt, Effizienz und Transparenz für die Betriebe zu schaffen. WKNÖ-Vizepräsident Erich Moser betonte beim Neujahrsauftakt der WKNÖ-Bezirksstelle Mödling, dass steigende Kosten, wachsende Bürokratie und wirtschaftliche Unsicherheiten viele Unternehmen belasten. „Für nachhaltiges Wachstum braucht es daher verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine starke Interessenvertretung“, erklärte Moser. Darüber berichtet Welt Stimme.
Das vergangene Jahr stellte die Unternehmen im Bezirk Mödling vor große Herausforderungen. Bezirksobmann Martin Fürndraht hob hervor, dass hohe Kosten, unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie der anhaltende Arbeits- und Fachkräftemangel für viele Betriebe eine massive Belastung darstellten. „Umso mehr verdient es großen Respekt, mit welcher Flexibilität, Innovationskraft und Ausdauer unsere Betriebe diesen Herausforderungen begegnen“, fügte er hinzu.
Mit über 10.000 Gewerbebetrieben und mehr als 80.000 Beschäftigten gilt der Bezirk Mödling als einer der wirtschaftsstärksten und vielfältigsten Bezirke Niederösterreichs. Der breite Branchenmix sowie die verkehrsgünstige Lage machen den Bezirk wirtschaftlich resilient und zukunftsfähig. In der Region sind rund 330 Lehrbetriebe aktiv, die insgesamt etwa 1.100 Lehrlingen Ausbildung ermöglichen.
Fürndraht bedankt sich beim Team der Bezirksstelle Mödling unter Leitung von Andrea Lautermüller für deren engagierten Einsatz, der jährlich über 10.000 Kontakte erleichtert. Zudem versicherte er, dass die Bezirksstelle auch in Zukunft ein verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft bleibt. Bei der Veranstaltung folgten rund 280 Gäste der Einladung, darunter WKNÖ-Vizepräsident Erich Moser und Bezirkshauptmann Philipp sowie zahlreiche Vertreter aus Gemeinden und Sozialpartnern.


