Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben bleibt stabil – nur 0,2 Prozent Anstieg zum Jahresbeginn

Feber 4, 2026 10:08
Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben bleibt stabil – nur 0,2 Prozent Anstieg zum Jahresbeginn

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben bleibt zu Beginn des Jahres 2026 stabil, während sie in der restlichen Steiermark deutlich ansteigt. Mit einem minimalen Anstieg von lediglich 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zählt die Region derzeit insgesamt 1.640 arbeitslose Personen. Dies ist ein Unterschied zum landesweiten Trend, der einen Anstieg von 3,9 Prozent verzeichnet.
Darüber berichtet Welt Stimme.

Im Bezirk Leoben sind nur vier Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Januar des Vorjahres. Dies hebt die Region von den anderen steirischen Bezirken ab, in denen erhebliche Zuwächse zwischen 4,5 und 8,9 Prozent registriert wurden.

Unterschiede bei Geschlechtern und Altersgruppen

Eine detaillierte Analyse der Statistiken zeigt unterschiedliche Entwicklungen: Die Arbeitslosigkeit bei Frauen sank um 4,2 Prozent (645 Personen), während bei Männern ein Anstieg von 3,3 Prozent (995 Personen) zu verzeichnen ist. Zudem ist ein Rückgang bei den arbeitslosen ausländischen Mitbürgern von 1,3 Prozent zu beobachten.

In den Altersgruppen stieg die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen um 2,2 Prozent, während sie bei den 25- bis 50-Jährigen leicht um 0,5 Prozent zurückging. Bei den über 50-Jährigen blieb die Lage mit einem minimalen Anstieg von 0,6 Prozent nahezu unverändert.

Starke Vermittlungsquote und offene Stellen

Im Januar gelang es 223 Personen, eine neue Beschäftigung aufzunehmen. Gleichzeitig meldeten die Unternehmen dem Arbeitsmarktservice (AMS) 406 neue Stellen, insgesamt sind derzeit 503 sofort verfügbare Arbeitsplätze im Bezirk vorhanden. Im Lehrlingsbereich stehen 43 Suchenden 24 offenen Lehrstellen gegenüber.

Die Arbeitslosenquote betrug Ende Dezember 6,2 Prozent, was nicht nur unter dem Vorjahreswert liegt, sondern auch signifikant unter dem steirischen Gesamtdurchschnitt von 7,9 Prozent. Darüber hinaus wird verstärkt in Qualifizierungsmaßnahmen investiert; die Anzahl der Teilnehmenden an Schulungen ist um 11,1 Prozent auf aktuell 440 Personen gestiegen.

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