Der „Star Truck“ bringt zukunftsorientierte Kompetenzen direkt zu Schulen und öffentlichen Orten, um MINT-Themen greifbar zu machen. Darüber berichtet Welt Stimme.
OÖ/LINZ. Das Projekt wird von einer Vielzahl von Kooperationspartnern aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung unterstützt, darunter das Land OÖ, AMS OÖ, die WK OÖ, AK OÖ, Business Upper Austria, IV OÖ, JKU sowie das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betont: „Der Star Truck zeigt, wie spannend Technik und Digitalisierung sein können – nicht abstrakt, sondern zum Anfassen und Ausprobieren.“
Schlüsseltechnologien interaktiv vermittelt
Interaktive Stationen und praxisnahe Workshops vermitteln Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz, Robotik und grüne Transformation. Bildungslandesrätin Christine Haberlander ergänzt: „Wir geben jungen Menschen Mut, ihre Fähigkeiten zu entdecken, und schaffen Perspektiven für ihre persönliche Zukunft.“ Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz, erklärt, dass der Star Truck neue Zugänge zu MINT-Themen jenseits des klassischen Unterrichts eröffnet. Johanna Gierlinger, Projektleiterin des Star Truck beim AMS, fügt hinzu: „Der Star Truck ist ein zentraler Baustein im Berufsorientierungsprozess und zeigt, wie vielfältig MINT-Berufe heute sind.“
„Arbeitsmarktpolitik beginnt bei der Orientierung“
Iris Schmidt, Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich, erläutert: „Arbeitsmarktpolitik beginnt bei der Orientierung. Der Star Truck ist für uns ein strategisches Instrument, um junge Menschen frühzeitig mit realen Berufsbildern in Kontakt zu bringen.“ Der futuristisch anmutende 40-Tonnen-Hänger richtet sich nicht nur an Schüler in der ersten Berufsorientierungsphase, sondern auch an Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie Mitarbeiter von Unternehmen und bietet ihnen einen niederschwelligen Zugang zu neuen Technologien. Die Initiative behandelt ständig Zukunftsthemen wie die Grüne Transformation, Künstliche Intelligenz, Data Science und Robotik, um langfristig den Fachkräftebedarf zu decken und die Innovationskraft sowie Wettbewerbsfähigkeit in Oberösterreich zu sichern.
Idee aus Deutschland „geklaut“
Die Inspiration für das Projekt stammt aus dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg, wo ein ähnlicher Truck seit zehn Jahren unterwegs ist. Das AMS OÖ war federführend bei der Konzeption der Oberösterreich-Version und übernimmt auch den Betrieb. Für die nächsten fünf Jahre ist ein Budget von zehn Millionen Euro vorgesehen.


