Renaissance der Landgasthäuser: Falstaff hebt heimische Gastronomie hervor
BEZIRK ROHRBACH. Die Falstaff-Bewertung hat eine positive Wende für die Gastronomie in Österreich signalisiert. Über 20.000 Gourmet-Mitglieder haben eine Vielzahl von Restaurants und Gasthäusern bewertet. Trotz zahlreicher Schließungen von Restaurants bleibt die Qualität der Speisen und Dienstleistungen auf einem historischen Hoch. Darüber berichtet Welt Stimme.
Wolfgang M. Rosam, Herausgeber von Falstaff, erläutert: „Der stärkste Trend sind die Landgasthäuser, die erstklassige Qualität anbieten und eine Renaissance erleben. Obwohl viele dieser Betriebe nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet sind, sind sie oft ausgebucht und verzeichnen beeindruckende Umsatzsteigerungen.“
Im Bezirk Rohrbach wurden mehrere Gasthäuser ausgezeichnet:
- Ois im Mühltalhof in Neufelden: 96 Punkte, 4 Gabeln
- Hotel/Restaurant Keplingerwirt in St. Johann/Wimberg: 93 Punkte, 3 Gabeln
- Fernruf7 beim Mühltalhof in Neufelden: 92 Punkte, 3 Gabeln
- Bergergut in St. Stefan-Afielsl: 91 Punkte, 3 Gabeln
- Gasthof Post in Peilstein: 85 Punkte, 2 Gabeln
- Gasthof Süss in Oberkappel: 84 Punkte, 1 Gabel
- Gasthaus Wundsam in Neustift: 84 Punkte, 1 Gabel
- Hopfen & Schmalz in Neufelden: 84 Punkte, 1 Gabel
- Hubertushof Peilstein: 83 Punkte, 1 Gabel
- Landgasthaus Grenzlos in Kollerschlag: 83 Punkte, 1 Gabel
- Gasthof Haudum in Helfenberg: 81 Punkte, 1 Gabel
Details zu den Falstaff-Bewertungen 2026
4 Gabeln für Ois
In seiner Bewertung sagt Falstaff: „Philip Rachinger beweist im schicken Restaurant direkt an der romantischen Mühl, warum er zu den besten Köchen Österreichs zählt. Top-Handwerk, super Ideen, meist perfekt umgesetzt.“ Diese Bewertung zeigt jedoch einen Rückgang um zwei Punkte im Vergleich zum Vorjahr in den Kategorien Essen und Service.
3 Gabeln für Keplingerwirt
Die Tester berichten: „Wer das Mühlviertel in allen seinen Facetten spüren und kosten möchte, kehrt idealerweise beim Keplingerwirt ein. Grammeltascherl sind Pflicht, sehr gute Wildspeisen und die Kardinalschnitten sind hervorzuheben.“
3 Gabeln für Fernruf 7
Die Bewertung hebt hervor: „Der mehrfach ausgezeichnete Koch Helmut Rachinger prägte die Gastro-Landschaft in Oberösterreich wie kein anderer. Fernruf 7 ist ein Paradies neben der Mühl. Hinkommen, genießen, glücklich sein.“
3 Gabeln für Bergergut
Hier wird betont: „Thomas Hofer lebt den Gedanken, alles zu verarbeiten, wie kaum ein anderer Spitzenkoch. Zudem gilt sein selbst gebackenes Brot als eines der besten.“
2 Gabeln für Gasthof Post
Die Bewertung hebt hervor: „Hier versteht man es, vorzüglichen traditionellen Gerichten einen trendigen Anstrich zu verpassen und somit Jung und Alt zu beglücken: Herbst-Tapas, Blunz’n-Stangerl und handgedrehte Berner begeistern.“
1 Gabel für Gasthof Süss
Falstaff beschreibt: „Wer Glück hat, begegnet Dominik Süß im Wirtshaus. Der Social-Media-Star hilft oft im Familienbetrieb aus und verleiht dem Haus Glanz und Glamour.“
1 Gabel für Hopfen & Schmalz
Das Wirtshaus in Neufelden hat sich unter der Leitung von Philip Rachinger zu einem Hotspot entwickelt und punktet mit trendigen Gerichten sowie hervorragendem Bier.
1 Gabel für Gasthaus Wundsam
Die Tester loben: „In der Grenzregion zeigt man mit internationalen Speisen, dass Genuss keine Grenzen kennt. Die Tempura-Garnelen begeistern.“
1 Gabel für Hubertushof
Bei diesem Gasthaus heißt es: „Hier passt der Spruch: Ente gut, alles gut.“ Die knusprige Ente mit Erdäpfelknödeln wird besonders empfohlen.
1 Gabel für Landgasthof Grenzlos
Die Bewertung hebt hervor: „Grenzenlos genießen ist mehr als ein Traum — es ist köstliche Realität. Beef Tatar und cremig-knuspriges Blunzngröstl sind ein Hochgenuss.“
1 Gabel für Gasthof Haudum
Die Tester heben hervor, dass das Traditionswirtshaus modern interpretiert wird, ohne die Klassiker zu vernachlässigen.
Zwei Tassen für das Stefansplatzerl
Das Café wurde für sein einladendes Ambiente und die hervorragende Frühstückskarte ausgezeichnet. „Ein Wohlfühltraum“, lautet das Fazit der Tester.
Obwohl einige Gasthäuser und Restaurants Herausforderungen gegenüberstehen, zeigen die hohen Bewertungen von Falstaff, dass das kulinarische Erbe Österreichs weiterhin geschätzt und gepflegt wird.


