Clemens Ettenauer hat mit dem Salon Ananas einen langgehegten Traum verwirklicht, ein eigenes Geschäft zu betreiben. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/HERNALS/OTTAKRING. Der Salon Ananas, der im März eröffnet wurde, ist nun ein fester Bestandteil der Ottakringer Straße 135. Die Ananas, die in der Vergangenheit oft als Symbol für Luxus und Wohlstand diente, steht jetzt für ein kreatives Geschäftsidee des Hernalser Verlegers. Ettenauer ist bekannt für humorvolle Kalender, die den Wiener Bezirken gewidmet sind, und hat nun einen festen Standort geschaffen, um seinen Kunden die Möglichkeit zu geben, seine Produkte vor Ort zu kaufen.
„Ganz viele Leute haben angerufen und die wollten einen Ort, wo sie die Sachen kaufen können“, erläutert Ettenauer. Dies zeigt das Interesse der Kunden an physischen Produkten, die sie direkt vor Ort anschauen können. Ettenauer, der zuvor 12 Jahre lang mit „Komische Künste“ im Museumsquartier tätig war, sah die Gelegenheit, sein Geschäftsmodell erneut auszuprobieren. „Und dann ist die Idee wieder gewachsen, ein eigenes Geschäft zu machen“, berichtet der Betreiber.
Persönlicher Ort zum Einkaufen
Die Umsetzung seines Traumes verlief schneller als erwartet, da zwischen der Erstbesichtigung des Geschäfts und der Eröffnung nur sechs Wochen lagen. Ettenauer führt dies teilweise auf die leistbaren Mietpreise in Ottakring zurück, was ihn ermutigte, das Projekt umzusetzen.
Von der Postkarte bis zur eigenen Galerie
Im Salon Ananas werden nicht nur Produkte seines Verlags verkauft, sondern auch eine Auswahl an kreativen Geschenken, die den Wiener Schmäh und die Grätzlkultur repräsentieren. „Unser Ziel ist, dass jeder, der hierherkommt, ein lustiges oder originelles Geschenk findet“, betont Ettenauer. Das Sortiment reicht von Hernalser Schneekugeln bis hin zu Postkarten, die von lokalen Künstlern gestaltet wurden.
Darüber hinaus verfügt der Salon über eine Galerie, die Werke von Künstlern aus der Umgebung und aus Wien ausstellt. In den kommenden Monaten sind kuratierte Ausstellungen geplant, die das kreative Potenzial der Nachbarschaft unterstreichen sollen. Ettenauer ist überzeugt, dass die Ananas vielleicht bald auch in weiteren künstlerischen Arbeiten als Motiv auftauchen wird.


