Sanierung der Volksschule Egg startet im Sommer
Die Sanierung der Volksschule Egg beginnt im Sommer. Die in den 1970er-Jahren erbaute Schule ist seit langem sanierungsbedürftig.
Der Bürgermeister von Hermagor, Leopold Astner, stellte während eines Besuchs mit der damaligen Schulreferentin Martina Wiedenig zu Beginn seiner Amtszeit einen dringenden Sanierungsbedarf fest. Im Jahr 2022 wurden daraufhin Planungen in Auftrag gegeben, die in Zusammenarbeit mit der Schuldirektion und der Gemeindeabteilung des Landes vom Architekturbüro Ronacher erstellt wurden.
Die ursprünglich geplanten Maßnahmen mussten allerdings aufgrund fehlender finanzieller Mittel des Bildungsbaufonds im Jahr 2024 gestoppt werden. Nach mehreren Überarbeitungen blieb der geplante Neubau eines größeren Turnsaals in der ersten Baustufe aus. Im Rahmen der Sanierung sollen die teure Stromheizung durch eine Pellets-Heizung ersetzt, ein Lift zur Schaffung von Barrierefreiheit installiert sowie der Sanitärbereich und der Turnsaaltrakt erneuert werden. Des Weiteren wird in der ehemaligen Hausmeisterwohnung ein Werkraum eingerichtet, und alle Klassenräume sowie Lehrerzimmer werden saniert.
Bgm. Astner äußerte: „Ich freue mich, dass es durch die jahrelangen Vorbereitungsarbeiten nun möglich sein wird, den Kindern der Volksschule Egg eine zeitgemäße Bildungseinrichtung bieten zu können.“
Die geschätzten Gesamtkosten für diese Baustufe belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro. Die Stadtgemeinde Hermagor stellt durch gutes Wirtschaften Eigenmittel in Höhe von etwa 580.000 Euro bereit, der fehlende Betrag wird durch eine Förderzusage des Landes, vertreten durch LR Marika Lagger-Pöllinger, gedeckt.
Einordnung
Die Sanierung der Volksschule Egg stellt eine wesentliche Verbesserung der Bildungsinfrastruktur dar. Somit wird nicht nur der Zustand der Schule modernisiert, sondern auch die Lernbedingungen für die Schüler nachhaltig verbessert, was langfristig positive Auswirkungen auf die Bildung in der Region haben könnte.


