USA fordern Iran zu Bekenntnis für sichere Schifffahrt in der Straße von Hormuz auf
Die USA fordern den Iran auf, ein öffentliches Bekenntnis zur Gewährleistung einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormuz abzugeben. US-Regierungsbeamte, unter anderem vom Portal „Axios“ und dem „Wall Street Journal“ zitiert, berichten, dass die iranische Führung versichern soll, die Meerenge offen zu halten und von Angriffen auf Handelsschiffe abzusehen. Ein US-Beamter kündigte schwere Konsequenzen an, sollte eine solche Zusage nicht bis zum heutigen Tag erfolgen.
Der Iran sei direkt sowie über Vermittler aufgefordert worden, diese Zusage zu leisten. Unklar bleibt, welche spezifischen Folgen die US-Regierung in Aussicht stellt und ob eine Frist für die Zusage gesetzt wurde. Die USA hatten in den vergangenen Tagen militärische Aktionen gegen Ziele im Iran durchgeführt, die als Antwort auf Angriffe auf Tanker in der strategisch wichtigen Wasserstraße für den globalen Handel betrachtet werden.
US-Präsident Donald Trump bestätigte am Freitag das Ende der Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran, erwähnte jedoch, dass Gespräche weiterhin möglich seien. Laut Trump habe Teheran um die Fortsetzung der Verhandlungen gebeten, was er auf seiner Plattform Truth Social kommunizierte. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai wies diese Forderungen jedoch zurück, bestätigte jedoch ein Treffen mit einem regionalen Vermittler, um die Situation zu erörtern.
Die Spannungen in der Straße von Hormuz eskalierten erneut, nachdem am 17. Juni ein Rahmenabkommen für tiefere Gespräche über einen Kriegsbeend begründet wurde. In diesem Abkommen war festgelegt worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal zu erarbeiten. Seit April galt eine Waffenruhe, die jedoch immer wieder verletzt wurde.
Einordnung
Die Forderung der USA an den Iran, sich zur Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu bekennen, deutet auf eine mögliche Verschärfung des Konflikts hin. Sollte der Iran nicht kooperieren, könnten sich die militärischen Aktionen weiter intensivieren, was Auswirkungen auf den globalen Ölhandel und die regionale Stabilität nach sich ziehen könnte.


