Energiegemeinschaft in Österreich erreicht 1.000 Mitglieder
Die Erneuerbare Energiegemeinschaft Enns, Donau + Gusen hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Das 1.000. Mitglied wurde begrüßt. Der Festakt fand in Katsdorf statt.
Bürgermeister Wolfgang Greil und die Vorstände der EEG, Gerd Liebig und Franz Hofbauer, hießen Manfred Aichinger aus Katsdorf willkommen. Die Energiegemeinschaft umfasst jetzt 600 Mitglieder, zu denen die beiden Untervereine EEG Enns Ost und EEG Riedmark, beide mit jeweils rund 200 Mitgliedern, gehören. Die EEG Riedmark verzeichnet aktuell ein starkes Wachstum; innerhalb eines Jahres hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt.
Hochburg der Energiewende
Katsdorf etabliert sich zunehmend als Zentrum der dezentralen Ökostromproduktion. Nahezu 100 Haushalte sind der EEG Riedmark beigetreten. Im August konnte die Gemeinschaft 40 Prozent des erzeugten Stroms an ihre Mitglieder verteilen und nahezu 50 Prozent deren Strombedarf decken – dies sind Rekordwerte für eine Energiegemeinschaft in Österreich. Vor Ort tragen zahlreiche Gaststätten und 13 Kläranlagen zu einer stabilen Stromnachfrage bei.
Vorteile für Mitglieder
„Die Bürgernähe und die unkomplizierte Kommunikation haben mich begeistert. Der Beitritt war für mich als Konsument einfach und ich kann die Energiewende unterstützen. Die Verbindung von regionalem Ökostrom und einem günstigen Tarif ist ideal“, äußerte Manfred Aichinger, das 1.000. Mitglied.
Franz Hofbauer, Vorstand der EEG, betonte: „Wir haben von Anfang an auf eine starke Integration der 14 Gemeinden in der Region gesetzt. Der Zuspruch in Katsdorf ist besonders erfreulich.“
Einordnung
Die 1.000 Mitglieder der EEG Enns, Donau + Gusen zeigen, dass die Energiewende in der Region an Bedeutung gewinnt. Die Erhöhung des Anteils an lokal erzeugtem Ökostrom hat direkte Auswirkungen auf die Energieversorgung der Haushalte und kann als Vorbild für andere Gemeinden dienen.


