Neues Stadtquartier in St. Pölten geplant
Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Alpenland hat das ehemalige Leiner-Areal, die Rossmarkthöfe, in St. Pölten erworben und plant, dort ein urbanes Quartier mit leistbarem Wohnen, einem Hotel, Büros und Gewerbeflächen zu errichten.
Das Areal umfasst 9.082 Quadratmeter und bietet mit den denkmalgeschützten Gebäuden sowie Neubauten Potenzial für eine Bruttogeschossfläche von rund 22.500 Quadratmetern. Alpenland setzte sich im Bieterverfahren im Rahmen der Insolvenzabwicklung der SÜBA AG durch. „Wir wollen dieses Areal langfristig und mit hoher Qualität entwickeln“, sagt Isabella Stickler, Obfrau von Alpenland.
Die Lage ist für die Stadtentwicklung von Bedeutung, insbesondere wegen ihrer kurzen Wege und der Nähe zu Bildungseinrichtungen sowie kulturellen Angeboten. Stickler betont, dass als gemeinnütziger Wohnbauträger die Schaffung von leistbarem Wohnraum in zentralen Lagen eine Verantwortung darstellt.
Ein zentrales Anliegen wird sein, die bestehenden denkmalgeschützten Strukturen mit neuen Baukörpern zu verbinden. Dies soll ein vielfältiges Nutzungskonzept ermöglichen, welches Wohnen, Arbeiten und Gewerbe integriert. „Wir sehen hier eine große Chance, einen lebendigen neuen Teil der Stadt zu schaffen“, ergänzt Stickler.
In den kommenden Monaten werden Gespräche mit der Stadt St. Pölten stattfinden, um die konkreten Planungen weiter zu konkretisieren und den Entwicklungsprozess voranzutreiben.
Einordnung
Mit dem Erwerb des Areals durch Alpenland entsteht ein neues Stadtquartier, das leistbares Wohnen in einer zentralen Lage fördert. Dies könnte positive Auswirkungen auf die lokale Wohnsituation haben und zur weiteren Stadtentwicklung beitragen.


