Karriereweg von Stefan Lang: Von der Lehre zum Bauleiter
Der Münzkirchner Stefan Lang begann seine berufliche Laufbahn als Maurerlehrling bei der Baufirma Stern und ist mittlerweile als Planer und Bauleiter tätig.
Im Interview schildert Lang, warum er sich für die Lehre zum Maurer entschieden hat und welche Eigenschaften einen erfolgreichen Lehrling auszeichnen. Er betont, dass ihm die Arbeit im Freien Freude bereitet hat und dass dieser Lehrberuf zu den bestbezahlten gehörte.
Lang beschreibt sich selbst als interessierten und fleißigen Lehrling, der die Vielfalt der Arbeiten bei der Firma Stern schätzte. Besonders gute Arbeitsbeziehungen zu seinen Kollegen trugen zu seiner positiven Lehrzeit bei. Er erinnert sich an zahlreiche Projekte, von Einfamilienhäusern bis zu öffentlich gehaltenen Gebäuden, sowie an prägende Sprüche seiner Ausbilder.
Auf die Frage zum rauen Umgangston auf Baustellen antwortet Lang, dass dies nicht der Fall sei, da in seinem Umfeld eher „Schmäh“ geführt werde. Der Wechsel zur Bauleitung erfolgte 2013, nachdem er sich in der Jugend am Knie verletzt hatte und eine Bürotätigkeit anstrebte.
Nach seiner Lehre besuchte Lang die Werksmeisterschule und profitierte von den dort geschlossenen Freundschaften. Heute bietet er als Bauplaner ein umfassendes Dienstleistungspaket an und nutzt seine bereits bestehende Erfahrung im Bauwesen. Der Kontakt zu Kunden sowie die Abwechslung in seinem Beruf gelten als besondere Highlights für ihn.
Lang äußert, dass er mit seiner aktuellen Situation zufrieden ist und gesundheitlich sicher in die Pension gehen möchte. Seinen Rat an angehende Lehrlinge: „Gebt Gas und strengt euch an. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“
Einordnung
Stefan Langs Werdegang verdeutlicht die Bedeutung praktischer Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung in der Baubranche. Sein Erfolg zeigt, wie ein positiver Umgang mit Herausforderungen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung beitragen kann.


