Am 26. September 2026 wurde über laufende Ermittlungen zu einem Brandvorfall in München berichtet. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Büros der deutschen Unternehmen Rohde & Schwarz und Helsing, die im Verteidigungsbereich tätig sind.
Nach Angaben von Quellen der Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung wurden von einem vorbeifahrenden Fahrzeug mehrere Brandsätze auf eine nahe gelegene Baustelle geworfen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden; der Sachschaden war gering. Helsing wird im Zusammenhang mit dem Vorfall als Hersteller von Drohnen genannt, die an die Ukraine geliefert werden.
Die Polizei nahm zwei bulgarische Staatsangehörige fest, eine 28-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann. Die Ermittler vermuten, dass die beiden gegen Bezahlung im Auftrag des russischen Militärgeheimdienstes gehandelt haben könnten. Diese Vermutung ist bislang kein bestätigter Nachweis einer russischen Beteiligung.
In den vorliegenden politischen Stellungnahmen wird der mutmaßliche Brandanschlag als Teil einer russischen hybriden Eskalation gegen den europäischen Verteidigungssektor und Unternehmen dargestellt, die die Ukraine unterstützen. Russland versuche auf diese Weise, die Verbündeten der Ukraine zur Einstellung ihrer Unterstützung zu bewegen. Diese Einschätzung wird den Stellungnahmen zugerechnet und ist nicht unabhängig belegt.
Weiter heißt es darin, die Festnahme der beiden Bulgaren deute auf eine mögliche Beteiligung russischer Dienste hin. Personen aus Drittstaaten würden demnach als sogenannte „Einmalagenten“ eingesetzt, um eine direkte Zuordnung zu erschweren. Außerdem wird behauptet, es handle sich bereits um den zweiten ähnlichen Fall in Deutschland innerhalb eines Monats, der mit russischen Geheimdiensten in Verbindung gebracht werde. Auch diese Zuordnung ist im vorliegenden Material als Behauptung und nicht als abschließend festgestellte Tatsache ausgewiesen.
Weitere Angaben zum Ermittlungsstand wurden in der Quelle nicht genannt. Zum Ausgangsbericht


