Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett haben am Superior Court des Los Angeles County eine Millionenklage eingereicht. Die Klage richtet sich unter anderem gegen Verretts Halbschwester und frühere Geschäftspartner.
Die Eingabe erfolgte bereits am 14. September und umfasst 242 Seiten. Laut Bericht fordern Märtha Louise und Verrett beziehungsweise ihre Firma Ohana Productions LLC 80 Millionen Dollar von vier ehemaligen Weggefährten und zehn noch unbekannten Beteiligten.
Zu den namentlich genannten Beklagten zählen dem Bericht zufolge unter anderem Verretts Halbschwester Demetria de La Nuit, ein ehemaliger Manager, eine ehemalige Freundin sowie ein früherer Freund und Geschäftspartner. Die Klage behandelt laut Artikel auch angeblich gebrochene Geheimhaltungsvereinbarungen und rufschädigende Behauptungen, die an die Öffentlichkeit gelangt sein sollen.
Der US-Anwalt der Kläger, Richard Roth, sagte, der Ruf seiner Mandanten werde seit Jahren von der Öffentlichkeit verurteilt. „Nun sollen die Fakten vor Gericht geprüft werden“, sagte Roth.
In den Gerichtsunterlagen heißt es laut der Berichterstattung, die kritikwürdigen Handlungen der Beklagten hätten vor mehreren Jahren begonnen und sich in den Jahren 2025 und 2026 fortgesetzt und verschärft. Die Akten verweisen zudem auf erhebliche gesundheitliche und persönliche Belastungen der beiden Kläger in diesem Zeitraum, darunter Verretts schweres Nierenversagen, eine Dialysebehandlung, eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands und eine kürzlich erfolgte Nierentransplantation sowie den jüngsten Tod von Märtha Louises Vater.
Die Klage wurde demnach fünf Tage nach der Beisetzung von König Harald und drei Tage nach dem Tod von Prinzessin Astrid eingebracht. Als Grund nennen die Unterlagen geltende gesetzliche Fristen. Märtha Louise ist die Schwester von König Haakon; die Berichterstattung bezieht sich damit auch auf den norwegischen Königshof.
Verretts Einnahmen aus seinen Geschäftsbereichen sollen laut den Akten um 96 Prozent eingebrochen sein, zudem seien bezahlte Vorträge und lukrative Geschäftsabschlüsse weitgehend weggefallen. Märtha Louise und Verrett wollen, dass ein Schwurgerichtsverfahren über den Fall entscheidet; ein erster Termin in Los Angeles soll noch im Dezember stattfinden.
„Dieser Fall wurde durch einen vorsätzlichen Vertrauensbruch ausgelöst“
„Kurz gesagt: Die anhaltenden, kritikwürdigen Handlungen der Beklagten begannen vor mehreren Jahren und setzten sich in den Jahren 2025 und 2026 fort und eskalierten“
„Die Kläger müssen zu diesem ungünstigen Zeitpunkt vorgehen, um ihre Ansprüche zu wahren und ihre Rechte infolge der Veröffentlichungen und Handlungen der Beklagten in den Jahren 2025 und 2026 zu schützen“


