Im 17. Wiener Bezirk Hernals ist erstmals ein Bezirksfrauenpreis unter dem Namen „FRAUnals“ ausgeschrieben worden. Nominierungen sind ab sofort möglich und laufen bis Montag, 30. November 2026.
Ausgezeichnet werden sollen Frauen, die mit besonderen Initiativen im Bezirk etwas bewegt haben. Die Ehrung ist für März 2027 geplant; drei Preisträgerinnen und Preisträger sollen dann ausgezeichnet werden.
Mit dem Preis sind eine Schneekugel-Trophäe und jeweils 500 Euro verbunden. Nominieren lassen können sich Frauen, die im 17. Bezirk wirken, mindestens 18 Jahre alt sind und keine aktive Politikerin sind.
Die Einreichungen müssen einer von fünf Kategorien zugeordnet werden: Bildung & Wissenschaft, Kunst & Kultur, Soziales & Nachbarschaft, Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt sowie Wirtschaft & Innovation.
Nach Ende der Frist werden die Vorschläge von einer Jury gesichtet, in der unter anderem Vertreterinnen aller Parteien in der Bezirksvertretung mitwirken sollen. Der Nominierungsbogen ist über wien.gv.at abrufbar und per E-Mail an post@bv17.wien.gv.at an die Bezirksvorstehung zu übermitteln.
Bezirksvorsteher Peter Jagsch und die Gemeinderätin Alice Seidl (beide SPÖ) begründeten die Initiative mit dem Ziel, Engagement sichtbarer zu machen. In ihrer gemeinsamen Aussage hieß es: „Mit FRAUnals wollen wir Frauen vor den Vorhang holen, die in Hernals etwas bewegen. Viele engagieren sich mit großer Leidenschaft und oft ohne viel Aufmerksamkeit. Dieser Einsatz verdient Anerkennung und soll sichtbar werden“.
Der Preis knüpft zugleich an die Herkunft des Bezirksnamens an. Hernals geht der Darstellung zufolge auf die „Herren von der Als“ zurück; der namensgebende Bach fließt heute nicht mehr an der Oberfläche. Der neue Frauenpreis soll dieser historischen Herkunft eine moderne, weibliche Interpretation geben.


