Die Sperre des Landecker Tunnels ist nach den ersten Tagen nach Angaben von Polizei und örtlicher Wirtschaft bislang ohne die befürchteten Verkehrsprobleme verlaufen. Der wichtige Verkehrsweg Richtung Süden bleibt damit zwar unterbrochen, doch die Lage gilt vorerst als geordnet.
Die Schließung war von vielen Menschen mit großer Sorge erwartet worden. Befürchtet worden waren kilometerlange Staus und Probleme für Einsatzfahrzeuge.
Bislang sei davon nichts eingetreten, heißt es aus Landeck. Die Verkehrsteilnehmer verhielten sich sehr vernünftig und nutzten die ausgeschilderten Ausweichmöglichkeiten, der Verkehr laufe.
Bezirkspolizeikommandant Christoph Patigler sagte, bis jetzt rolle der Verkehr „den Umständen nach flüssig“ und die getroffenen Maßnahmen hätten „in ihrer Gesamtheit gegriffen“. Die Lage werde aber laufend beobachtet, damit auf mögliche Problembereiche rasch reagiert werden könne.
Besonders im Blick hat die Polizei laut Patigler die Verkehrs-Spitzen an den Tagesrandzeiten sowie an den Freitagnachmittagen. Die Situation sei volatil.
Auch aus Sicht der lokalen Wirtschaft fällt die Zwischenbilanz positiv aus. Gabriel Winkler, Obmann der Leistungsgemeinschaft Landeck-Zams, sagte, die Verkehrsplanung funktioniere gut und die Erreichbarkeit der Betriebe sei weiterhin sichergestellt.
Während der Sperre laufen Renovierungsarbeiten und Arbeiten am neuen Rettungstunnel. Die Route soll laut Planung ab dem 7. Dezember wieder befahrbar sein.


