Ein Beitrag aus Grafenstein zeigt, wo im Haushalt nach Angaben eines Elektrofachmanns versteckte Stromfresser lauern und wie sich der Verbrauch senken lässt. Auslöser sind die aktuellen Energiepreise, zu denen der Text zum Sparen bei Strom und Heizen rät.
Andreas Riepan, Inhaber der Firma TR-Elektro in Grafenstein, verweist dabei vor allem auf den Fernseher im Standby-Betrieb. Dieser könne den Stromverbrauch merklich erhöhen, sagt er. „Fünf bis zehn Euro im Monat können da schon weggehen.“
Als weitere typische Verbraucher nennt der Beitrag ältere Geräte wie Kühlschränke und Gefriertruhen. Je mehr Eisbildung, desto höher sei der Stromverbrauch, heißt es im Text. Riepan hält deshalb den Austausch alter Geräte für sinnvoll, weil dabei doppelt so viel Energie verbraucht werden könne.
Beim Heizen rät er davon ab, Fenster dauerhaft zu kippen. Stattdessen empfiehlt er kurzes Stoßlüften: „Wenn man frische Luft im Raum haben will, dann einfach immer wieder Stoßlüften für eine kurze Zeit.“
Der Elektro- und Haustechnik-Fachmann weist außerdem darauf hin, dass Warmwasser- oder Heizungseinstellungen im Haushalt oft nicht optimal gesetzt seien. Wer den eigenen Stromverbrauch zu hoch findet, solle den durchschnittlichen Verbrauch von Haushalten im Internet vergleichen, empfiehlt Riepan.
Im Text wird auch auf künftig tagesabhängigere Stromtarife verwiesen. Riepan sagt dazu, es zahle sich aus, einen Boiler dann aufzuheizen, wenn der Tarif günstiger ist. Als weitere Beispiele für unnötigen Verbrauch nennt der Artikel einen vergessen aufgedrehten Heizkörper im Keller und im Sommer eine ständig laufende Poolpumpe.
Beim Kochen wiederum solle der Deckel auf den Topf, weil sonst Strom verloren gehe.


