Ein Flydubai-Co-Pilot soll während eines Fluges einen Suizidanschlag geplant und den indischen Flugkapitän mit einem Messer angegriffen haben. Nach dem Vorfall ging die Maschine rasch in den Sinkflug, bevor Passagiere und Crew den Mann überwältigten und das Flugzeug in Tabuk in Saudi-Arabien sicher gelandet wurde.
Nach Angaben der Ermittler habe der Mann zwei frühere Flüge nach Tel Aviv genutzt, um sich mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen. Er sei demnach im Jänner 2026 zu Flydubai gewechselt und habe zuvor bei Oman Air gearbeitet.
Während des Vorfalls attackierte der Co-Pilot den indischen Kapitän mit einem Messer. Das Flugzeug sei dabei in 30 Sekunden um fast 4.300 Meter abgesunken.
Der verletzte Kapitän habe es dennoch geschafft, die Cockpittür zu öffnen. Danach seien Passagiere und Crew in das Cockpit eingedrungen und hätten den Angreifer überwältigt.
Ein zweites Pilotenpaar an Bord übernahm anschließend die Landung in Tabuk. An Bord befanden sich 174 Menschen, darunter mehrheitlich Israelis.
Beide Piloten wurden in ein Spital gebracht. Israel will als Reaktion die Kontrollen für ausländische Piloten verschärfen.


