Motoren dröhnen zum Abschluss der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit der USA
Am Sonntag findet in Washington D.C. der „Freedom 250 Grand Prix“ statt, der den Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten markiert. Der US-Präsident Donald Trump wird in seiner gepanzerten Limousine, bekannt als „The Beast“, eine Ehrenrunde drehen und das Rennen mit dem Schwenken der grünen Flagge starten.
Die IndyCar-Meisterschaft organisiert die Veranstaltung, bei der die Rennwagen mit Geschwindigkeiten von bis zu 298 km/h an historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und den Smithsonian-Museen vorbeifahren. Insgesamt nehmen 25 Fahrer an dem Rennen teil, das aus 147 Runden besteht. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet.
US-Fahrer Kyle Kirkwood äußerte, dass dies für alle Fahrer „unwirklich“ sei und es in Zukunft als eines der spektakulärsten Rennen in Erinnerung bleiben könnte. Auch der spanische Fahrer Alex Palou beschrieb die Kulisse als „spektakulär“ und hob die beeindruckenden Gebäude rund um die Strecke hervor. Der Fokus der Fahrer liegt darauf, die Unebenheiten im Asphalt zu meistern.
Die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag, die über den Sommer stattfanden, begannen offiziell am 14. Juni mit einem Käfigkampf-Spektakel vor dem Weißen Haus, welches mit Trumps 80. Geburtstag zusammenfiel. Am 3. Juli warnte Trump vor einer „kommunistischen Bedrohung“ und kritisierte die Opposition, was in der politischen Diskussion aufgegriffen wurde.
Einordnung
Die Veranstaltung ist nicht nur ein bedeutendes Motorsportereignis, sondern reflektiert auch Trumps anhaltende Einflussnahme auf die US-Hauptstadt. Inmitten der politischen Spannungen und bevorstehenden Kongresswahlen könnte das Event ein Mittel zur Mobilisierung seiner Unterstützer sein.


