Österreichs Diplomaten fordern Konsequenzen im Gaza-Konflikt
Ex-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (ÖVP), ihr Vorgänger Peter Jankowitsch (SPÖ), Ex-Staatssekretär Wolfgang Waldner (ÖVP) und 23 weitere Top-Diplomaten haben Österreich aufgefordert, kritischen Worten im Gaza-Krieg auch Taten folgen zu lassen. „Die Suspendierung des EU-Israel Assoziationsabkommens und von Förderprogrammen, sowie die Verhängung von Handelsbeschränkungen sollte ernsthaft vorangetrieben werden“, heißt es in einem der APA vorliegenden offenen Brief. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Forderung der Diplomaten kommt inmitten eines sich verschärfenden Konflikts im Gazastreifen, wo die humanitäre Lage alarmierend ist. In ihren Schreiben betonen die Unterzeichner die Dringlichkeit, Österreichs Position in Bezug auf Israel zu überprüfen und verantwortungsbewusste Maßnahmen zu ergreifen. Sie fordern, dass die österreichische Regierung ihre Unterstützung für die einseitige Gewalt beenden und Schritte unternehmen sollte, um den Frieden zu fördern.
Der offene Brief wurde verfasst von angesehenen Persönlichkeiten, die über umfangreiche Erfahrung in der Diplomatie verfügen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Appells und die Notwendigkeit einer ausgewogenen österreichischen Außenpolitik, die den Prinzipien der Menschenrechte und des internationalen Rechts Rechnung trägt.
Die Unterzeichner weisen darauf hin, dass Österreich eine Rolle als Vermittler im Konflikt einnehmen kann und sollte. Ihnen zufolge wäre es ein starkes Signal, wenn das Land aktive Schritte einleitet, um den gewaltsamen Auseinandersetzungen entgegenzuwirken. Die vollständige Neuausrichtung der diplomatischen Initiativen sei unerlässlich, um eine dauerhafte Lösung für den Konflikt zu erreichen.


