Volksbegehren in Österreich: Initiativen zur Abstimmung
Fünf Volksbegehren können ab Montag eine Woche lang unterzeichnet werden. Die Initiativen beziehen sich auf unterschiedliche Themen, darunter die Verankerung des Karfreitags als Feiertag und die Einführung einer Wahlpflicht für die Nationalrats- und Bundespräsidentenwahl.
Die sozialdemokratischen Gewerkschaften fordern mehr Personal bei der Polizei. Ein weiteres Volksbegehren zielt auf die Einführung von Gratis-Verhütung ab. Zudem wird gefordert, dass im Parlament künftig elektronisch abgestimmt wird.
Die Eintragungswoche endet am 22. Juni. Erreicht eine Initiative 100.000 Unterschriften, muss sie im Nationalrat behandelt werden. Die Unterstützung der Volksbegehren kann in jedem Eintragungslokal in ganz Österreich oder online mittels elektronischer Signatur erfolgen. Eine bereits vor Beginn des Eintragungszeitraums abgegebene Unterstützungserklärung zählt als Stimme, eine erneute Unterschrift ist nicht möglich.
Einordnung
Der Beginn der Eintragungswoche ermöglicht es den Bürgern, aktiv Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Die Vielzahl der Themen zeigt ein breites Spektrum an Anliegen, die aktuelle gesellschaftliche Diskussionen widerspiegeln und potenziell direkte Auswirkungen auf die Gesetzgebung haben können.


