Bei Schülerprotesten im französischsprachigen Teil Belgiens hat es am Montag laut Polizei in Lüttich Festnahmen gegeben. Nach Angaben der Einsatzkräfte kamen dabei auch Tränengas und Wasserwerfer zum Einsatz.
Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten dort bereits den dritten Tag in Folge gegen Sparmaßnahmen der Regierung. Nach Polizeiangaben hätten Demonstranten in Lüttich Pflastersteine und Absperrgitter geworfen sowie Bushaltestellen beschädigt.
Daraufhin hätten die Polizeibeamten Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt, teilte die Polizei weiter mit.
Der Titel der AFP-Meldung spricht von Dutzenden Festnahmen bei den Protesten. Eine genaue Zahl wurde in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Die belgischen Proteste stehen nach dem vorliegenden Material in einem Zusammenhang mit ähnlichen Kundgebungen in Frankreich. Dort hätten die Unruhen im September an einer Schule in einer Pariser Vorstadt begonnen, in der Personal fehlte.
Die Schülerinnen und Schüler fordern mehr Lehrer, kürzere Schultage, weniger Schüler in den Klassen sowie Klimaanlagen und Heizungen. Besonders groß sei die Wut in sozial benachteiligten Orten, weil die Schulen dort besonders schlecht ausgestattet seien.


