Trump gerät wegen Ukraine-Politik und Iran-Krieg unter Druck

Oktober 19, 2026 05:59
Donald Trump in profile speaking into a microphone.

US-Präsident Donald Trump versucht nach Darstellung des Artikels, Russland in die Verhandlungen über die Ukraine eingebunden zu halten, steht zugleich aber in der Kritik, den Krieg gegen die Ukraine wegen des von ihm begonnenen Iran-Kriegs zu vernachlässigen. Ein Durchbruch in Richtung eines Endes des Kriegs in der Ukraine sei ihm bisher nicht gelungen.

Trump schrieb in einem Beitrag, Russland unterstütze den Iran nur wenig, wenn überhaupt, gemessen an dem, was der Kreml tun könnte. Er wolle, dass das so bleibe. Damit knüpft er an seine Bemühungen an, Moskau in einem diplomatischen Prozess zu halten, während die US-Regierung gleichzeitig im Nahen Osten stark gebunden ist.

Gleichzeitig attackierte Trump erneut den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er warf ihm vor, den Krieg nicht beenden zu wollen, und sagte, er habe das wahrscheinlich nie gewollt.

Trump sagte zudem, die Ukraine habe von den Europäern und von der Regierung seines Vorgängers Joe Biden viel Geld bekommen. Außerdem äußerte er erneut Ärger über ukrainische Angriffe auf russische Dieselraffinerien. Laut dem Artikel macht er die ukrainische Regierung seit Wochen für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich.

Kritiker werfen Trump nach Darstellung des Artikels vor, die Dieselknappheit zu nutzen, um von den Folgen seines Kriegs gegen Iran abzulenken. Nach Beginn des Iran-Kriegs seien die Treibstoffpreise rasch gestiegen, was die Lebenshaltungskosten erhöhe und Trump vor wichtigen Kongresswahlen unter Druck setze.

Trump hatte Russland zuvor für den Export von „Millionen Barrel Diesel zu niedrigen Preisen“ gelobt. Rund eineinhalb Wochen davor kündigte er an, Russland werde „Hunderttausende Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung stellen werde“. Die US-Regierung setzte zeitweise Sanktionen auf russische Treibstoffe aus, und die russische Regierung lockerte ihr Exportverbot für Diesel teilweise. Über erste Exporte aus Russland gibt es Berichte, ihr genauer Umfang bleibt jedoch unklar.

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