Markus Wallner fordert Neuaufteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern
Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) setzt sich für eine grundlegende Neuaufteilung der Zuständigkeiten von Bund und Ländern ein, insbesondere in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Er möchte die Mehrheit der bestehenden 15a-Vereinbarungen abschaffen und hat dies in einem Interview mit der APA klar zum Ausdruck gebracht. Darüber berichtet Welt Stimme.
Wallner signalisiert, dass unter den Landeshauptleuten ein spürbarer Wille besteht, voranzukommen. Ziel sei es, bis Ende nächsten Jahres konkrete Ergebnisse in diesen Verhandlungen zu erzielen. Der Landeshauptmann betont die Notwendigkeit, die Zuständigkeiten klarer zu regeln, um effektive Lösungen für die Herausforderungen im Bildungs- und Gesundheitswesen zu finden.
Diese Forderung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik an der derzeitigen Aufteilung der Kompetenzen, die in der Praxis oft zu Ineffizienzen und Verzögerungen führt. Wallner sieht in der Reform einen Schritt in die richtige Richtung, um die Autonomie der Länder zu stärken und gleichzeitig bundeseinheitliche Standards zu gewährleisten.
Die Debatte über die Neuaufteilung der Kompetenzen findet in einem kritischen politischen Klima statt, in dem die Rolle der Bundesländer immer wieder hinterfragt wird. Wallner hebt hervor, dass eine zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen den Ländern und dem Bund nötig ist, um den Bürgerinnen und Bürgern die bestmögliche Bildung und Gesundheitsversorgung zu bieten.


