Ein Beitrag aus dem Lavanttal rückt das Wandern im Herbst in den Mittelpunkt und verbindet persönliche Eindrücke mit Sicherheitsratschlägen für Touren in den Bergen. Im Fokus stehen Lisa Fellner und Michael Grassler aus Wolfsberg, die auch beim Klettern und auf Klettersteigen unterwegs sind.
Die beiden sagen, dass sie gemeinsam oft in die Berge gehen, sobald es die Zeit erlaubt. Lisa Fellner beschreibt den Moment am Berg so: „Sobald ich am Berg bin, kann ich einfach komplett abschalten“. Michael Grassler, den der Artikel auch als Michi bezeichnet, nennt Wandern einen „natürlichen Stressfilter“.
Der Beitrag verweist darauf, dass gerade im Herbst die Ausrüstung nicht unterschätzt werden sollte. Auch wenn es tagsüber noch mild sein kann, können die Temperaturen am Abend rasch sinken.
Lisa Fellner sagt, sie habe stets eine warme Jacke, eine Stirnlampe, genug zu trinken und einen kleinen Snack wie einen Müsliriegel oder Dextrose dabei. Grassler betont, dass stabile, passende Schuhe wichtig seien, weil man damit sicherer unterwegs sei und unnötige Verletzungen vermeide.
Als Hintergrund nennt der Artikel Daten der KFV-Unfalldatenbank: Demnach werden in Österreich im Schnitt rund 11.300 Menschen pro Jahr nach Wanderunfällen im Spital behandelt. Rund 24 Prozent dieser Unfälle passieren im September und Oktober.
Wer die Berge im Herbst genießen wolle, solle sich gut vorbereiten, auf das Wetter achten und die eigenen Grenzen respektieren, heißt es weiter. Der Artikel beschreibt den Herbst zugleich als beliebte Zeit für Touren, weil farbige Wälder, mildere Temperaturen und klare Bergluft viele Menschen anziehen.


